Nico, Papa Beule, Tomtom. Wo immer ihr jetzt seid: Wir vermissen euch. Möget ihr an einem Ort sein, an dem Schmerzen und Verachtung überwunden sind. (Foto: ff)
Was Menschen wert sind
Wer lange auf der Straße lebt, trägt oft Wunden in sich, die andere nicht sehen. Schmerzen, die nicht verschwinden. Erfahrungen von Ablehnung, von Verachtung, von Einsamkeit. Und doch wäre es falsch, diese Männer auf ihr Leid zu reduzieren. Denn ihr Leben bestand nicht nur aus Not. Es bestand auch aus Freundschaft. Aus Solidarität. Aus dem Zusammenhalt derjenigen, die selbst wenig haben und dennoch füreinander da sind. Es bestand aus den Begegnungen auf der Straße, aus gemeinsamen Tagen und Nächten, aus gegenseitiger Hilfe, aus Loyalität.
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