fiftyfifty in Aktion
(ho). Neulich kam ein älterer obdachloser Mann zu fiftyfifty. Er verkauft schon lange unsere Zeitung, möchte aber seinen Namen hier nicht veröffentlich haben. „Was würde ich ohne euch tun?", sagte er. „Die fiftyfifty gibt mir ein kleines Einkommen, soziale Kontakte und das Gefühl, wertgeschätzt zu sein." Der Mann hat Probleme mit Alkohol. Er schämt sich. „Ich werde oft verachtet für das, was ich darstelle", sagt er. Umso mehr rührt es ihn, dass es dennoch auch Mitmenschen gibt, die ihn akzeptieren, die eine fiftyfifty kaufen. Seine Verkaufstätigkeit sieht er als „Dienst an meinen Kundinnen und Kunden" sieht. O-Ton: „Ich verkaufe ja ein gutes Produkt." Schade sei, dass die Zeitung nicht mehr so gut gehe, sagt er und hofft, „dass fiftyfifty nicht eines Tages eingestellt wird, wenn die Auflage weiter zurückgeht“. Danke an alle, die fiftyfifty kaufen.