Rheinische Post | 9. Oktober 2019

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NRZ | 26. September 2019

Obdachlose sollen unter der Kniebrücke nicht mehr schlafen. Fiftyfifty und Bürger entsetzt

Katharina Gilles

Diese herzlose Aktion macht fassungslos: Um Obdachlose zu vertreiben hat die Stadt unter der Rheinkniebrücke an der Auffahrt für Radfahrer jetzt dicke, große Steine verteilt. Das Zeichen: Dort soll niemand mehr schlafen. An einer anderen Auffahrt hatte die Stadt zuvor Fahrradständer installiert. Es ist nicht das erste Mal, dass drakonisch gegen Obdachlose in der Landeshauptstadt vorgegangen wird.

 

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Düsseldorf Express | 25. September 2019

Der Umgang mit Obdachlosen in Düsseldorf wird offenbar wieder härter. Nachdem eine Räumung eines Wohnungslosen-Camps am NRW-Forum für Empörung und die Schaffung von Wohnraum für die Betroffenen geführt hatte, greift die Stadt jetzt wieder zu anderen Maßnahmen. Zum Beispiel unter der Kniebrücke.

Oben toste der Verkehr. Unten suchten Menschen Schutz vor Regen, Wind und Kälte. Die Rheinkniebrücke war in den letzten Jahren immer ein Ort, an dem sich Obdachlose einfanden.

Gerade bei Regenwetter war der trockene Raum unter der Brücke für die Wohnungslosen Gold wert. Manche fanden dort sogar eine Art „Wohnung“. Sie richteten sich unter den Fußgänger- und Radler-Auffahrten zur Kniebrücke häuslich ein. Damit ist es jetzt vorbei.
Nachdem schon an der Auffahrt gegenüber der Staatskanzlei vor einiger Zeit Fahrradständer platziert wurden, um die Obdachlosen zu vertreiben, ging es jetzt auch dem Unterschlupf auf der Auffahrt auf der Parlamentsseite an den Kragen.

https://www.express.de/duesseldorf/unglaublich-stadt-duesseldorf-vertreibt-obdachlose-mit---wackerstein-trick--33218656

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report-D | 27. August 2019

Im Sinne der Idee der “sozialen Plastik” von Joseph Beuys präsentieren sich fiftyfifty VerkäuferInnen vor dem Rathaus als öffentlich sichtbare, lebende Skulpturen

Einige Passanten schauten irritiert über die Kunstinstallation, die am Dienstagmittag vor dem Düsseldorfer Rathaus aufgebaut wurde. Elf Obdachlose und fünf Hunde hatten sich auf dem Marktplatz auf Galerie-Sockel gestellt. Fotografie-Professorin Katharina Mayer hielt die Szene fest. Die Botschaft der Aktion: „Gegen Vertreibung Düsseldorf gehört allen“. Später erläuterten die Darsteller ihre Erfahrungen und erhielten Beifall.

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Antenne Düsseldorf | 27. August 2019

https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/kunstaktion-soll-auf-armut-aufmerksam-machen-308101.html

Vor dem Düsseldorfer Rathaus werden Obadachlose heute Mittag (27. August 2019 / ab 13 Uhr) auf weißen Galerie-Sockeln ausgestellt. Sieben fifty-fifty-Verkäufer präsentieren sich so als öffentlich sichtbare, lebende Skulpturen.

 

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Antenne Düsseldorf | 27. August 2019

https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/obdachlosen-protest-vor-dem-rathaus-309270.html

Düsseldorfer Obdachlose haben einige Menschen in der Stadt heute zum Staunen gebracht. Sie hatten sich vor dem Rathaus wie lebendige Kunstwerke auf Sockeln präsentiert.

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Westdeutsche Zeitung | 27. August 2019

Protest gegen die DŸsseldorfer Stra§enordnung FotokŸnstlerin Katharina Mayer zeigt fiftyfifty-VerkŠufer als lebende Skulpturen. Foto: Zanin, Melanie (MZ)

Düsseldorf Die Macher von Fifty-Fifty gestalteten mit Künstlerin Katharina Mayer und einer Reihe von Straßenmagazin-Verkäufern eine besondere, weil künstlerisch aufgeladene, Protestaktion vor dem Rathaus.

https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/fotokuenstlerin-inszenierte-fifty-fifty-verkaeufer-auf-podesten_aid-45399593

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RP | 27. August 2019

Ka­tha­ri­na Mey­er fo­to­gra­fiert Ob­dach­lo­se vor dem Rat­haus für ei­ne Ak­ti­on von Fif­ty­fif­ty ge­gen den Pa­ra­gra­fen 6 der Stra­ßen­ord­nung Mit ei­ner Kunst­ak­ti­on vor dem Rat­haus for­der­te die Or­ga­ni­sa­ti­on die Ab­schaf­fung von Pa­ra­graf 6. von He­le­ne Paw­litz­ki

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https://unsere-zeit.de/de/5111/interview/10766/„Der-Weg-auf-die-Straße-ist-kurz“.htm | 29. März 2019

Obdachlose am Marlene-Dietrich-Platz vor dem Theater am Potsdamer Platz, in dem das Musical „Hinterm Horizont“ aufgeführt wird. (Foto: Sacha Kohlmann / Lizenz: CC BY-SA 2.0)

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17. März 2019

Nur 10 bis 15 Prozent der Berliner Obdachlosen kommen infrage


Sechs Wohnungen bei 6.000 Obdachlosen, das klingt erst mal nicht viel. Aber
Housing First Berlin richtet sich auch gar nicht an alle Obdachlosen in der
Stadt: Projektleiter Laurer schätzt, dass nur 10 bis 15 Prozent für Housing First
Berlin infrage kommen. Grund sind die Kriterien des Projekts: Um die Miete
zahlen zu können, muss der Bewerber oder die Bewerberin einen Anspruch auf
Sozialleistungen haben. Außerdem muss die Wohnungslosigkeit mindestens
ein Jahr andauern, und es muss eine vielschichtige Problemlage geben, zum
Beispiel durch eine zusätzliche Suchterkrankung. Wer bereits Hilfe bekommt,
etwa in betreutem Wohnen, kann sich nicht mehr für Housing First bewerben.

Mit anderen Worten: Housing First Berlin richtet sich an Härtefälle – zum
Beispiel Menschen, die seit vielen Jahren auf der Straße leben und
drogensüchtig sind. 76 Obdachlose haben sich in den ersten Monaten bei
Housing First Berlin beworben, davon kommen aber nur 15 für das Projekt
infrage. Einige wohnen bereits in ihrer neuen Wohnung, die anderen sollen
bald einziehen.
Laurer ist überzeugt, dass die ersten Mieterinnen auch am Ende der
dreijährigen Modellphase in ihren Wohnungen leben werden. Er geht sogar
davon aus, dass das Projekt mit mehr Wohnungen fortgeführt wird.

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