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VerkäuferInnen! Das sind die
Themen
Wer einmal auf der Straße lebt, gerät schnell in einen Kreislauf aus Ausgrenzung, gesundheitlichen Problemen und Perspektivlosigkeit. Wohnen ist die Grundlage für Stabilität, Würde und gesellschaftliche Teilhabe. Erst mit einem sicheren Zuhause können weitere Herausforderungen angegangen werden.
Die Gruppe Farbfieber verschönerte das „39er-Denkmal“ am Reeser Platz im Norden Düsseldorfs. Dieses wurde 1939 von den Nationalsozialisten errichtet, erinnert an das niederrheinische Füsilier- Regiment Nr. 39 und zeichnet sich durch einen stark milit
Was Kunst darf und muss
Spätestens seit den 60/70er Jahren geht es bei der politischen Kunst im öffentlichen Raum auch immer um die Fragestellung: „Wem gehört die Stadt?“ In Zeiten von verdichteten Innenstädten, veränderten Straßenordnungen und Sicherheitskonzepten stellt sich auch die Frage, wie und in welchem Rahmen Kunst öffentlich und sichtbar sein soll. Und: Wie ist die Aufteilung des öffentlichen Raumes für alle Nutzerinnen und Nutzer in den Städten?
Jeder Euro, den Ionut hier verdient, ist in seiner Heimat Rumänien wertvoll. In einem kleinen Roma-Dorf warten seine Frau und seine vier Kinder. Für sie ist Ionut kein Zeitungsverkäufer, er ist der Anker. (Foto: ho/gemini)
Wie aus einem Stapel Zeitungen eine Zukunft wurde
Düsseldorf, Schadowstraße. Der graue Asphalt glänzt vom Nieselregen, die Menschen eilen mit gesenkten Köpfen an den Schaufenstern der Läden vorbei. Mittendrin steht Ionut. Er trägt eine leuchtend gelbe Weste, in seinen Händen hält er das Magazin fiftyfifty. Er sagt nicht viel, ein freundliches Nicken, ein kurzes „Danke“, wenn eine Münze in seinem Becher landet.
Sag mir, wo die Kröten sind. Foto: Bernie/wikipedia.org
Zwischenruf: Große Krötenwanderung
Der CumCum-Skandal ist in unserem Land, dessen Regierung notorisch über fehlende Milliarden klagt, nur eine von vielen fehlgeleiteten Krötenwanderungen. Siehe die immer krassere Vermögensungleichheit bei gleichzeitiger Weigerung (von CDU/CSU und AfD), die Vermögenssteuer wieder einzuführen; siehe die systematische Verschonung milliardenschwerer Familienerben; siehe auch die erstaunliche Schonung der Organisierten Kriminalität und ihrer dubiosen Immobilien.
Die vergangenen Jahre waren von einer Reihe erschreckender Ereignisse geprägt. Erstmals überschritt die globale Temperatur die 1,5°C-Grenze. Überschwemmungen, Hurrikane, Brände, Dürren und andere Wetterkatastrophen verwüsteten weite Gebiete und gefährdeten mehr Menschen als je zuvor. Die Ungleichheit wuchs weiter, sodass heute das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr Vermögen besitzt als die restlichen 95 % zusammen. Krisenzeiten können aber auch die Chance für einen sozioökologisches Umdenken bieten.
„So ein Perspektivwechsel täte manchen aus der Ober- oder abgehobenen Mittelschicht gut und würde den Horizont erweitern.“ (Foto privat: Wallraff als Ali 1983)
Bekennermut für die Ausgegrenzten
Wer sind heute die Türken von damals?
Zum Beispiel die Arbeiter, die von Osteuropa, aus Rumänien, Bulgarien oder Afrika als Arbeitsmigranten nach Deutschland kommen und hier unter prekärsten Bedingungen arbeiten müssen bis hin zu Todesfällen. Etwa der bis heute nicht aufgeklärte Tod des 26-jährigen Leiharbeiters Refat Süleyman, dessen Leiche auf dem Gelände des Stahlwerks von ThyssenKrupp im Schlamm eines Schlackebeckens gefunden wurde.
Für etwa 35 Prozent aller Kinder weltweit bedeutet die Einschulung den Eintritt in eine sprachlich fremde Umgebung. Foto: nci / unsplash.com
Zum Internationalen Tag der Muttersprache
Laut Schätzung der Gesellschaft für bedrohte Sprachen werden zur Zeit weltweit ca. 6500 Sprachen gesprochen. Noch, muss man sagen; denn etwa ein Drittel dieser Sprachen wird innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben. Etwa alle zwei Wochen verschwindet eine – und zwar für immer.
Die viel zitierte Schere zwischen Arm und Reich - sie öffnet sich immer weiter. Das ist kein Zufall, keine Frage von Fleiß, sondern System. (Foto: ho/gemini)
Zeit, hinzuschauen - Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit
Haben Sie als Kind Bücher geschenkt bekommen? Konnten Ihre Eltern Ihnen bei Hausaufgaben helfen? Sie in Ihrem Studium finanziell unterstützen? Haben Sie einen Sportverein besucht? Haben Ihre Eltern mit Ihnen Deutsch gesprochen? Haben Sie sich jemals gefragt, wie Ihr Leben aussähe, wenn Sie in der Geburtenlotterie kein Land mit halbwegs funktionierendem Sozialsystem gezogen hätten?
Haben Sie sich das alles überhaupt jemals gefragt?
Schon im Park lässt die Ausstellung grüßen: mit einem Lehmhaus von Havîn Al-Sîndy, nachgebildet dem ihrer Kindheit. Foto: Achim Kukulies
Kultur
Wie wohnlich die Erde sein könnt / Voltaire, Bernstein, Loriot & Alsmann / Triegel trifft Cranach / Trauma Theresienstadt / Von Menschen und Hühnern / Reise ins Land der Abgründe / Wörtlich
Obdachlos zur Probe. „Ich war nicht mehr Richard Gere“, sagte er in einem Interview. „Ich war irgendein Mann, den die Leute vermeiden wollten.“ (Foto: facebook)
Unter den Vergessenen
Es ist früh am Morgen, als ein grauhaariger Mann mit gesenktem Blick durch die Straßen von New York City schlurft. Passanten gehen an ihm vorbei, ohne hinzusehen. Ein paar werfen ihm verstohlene Blicke zu, die meisten gehen hastig vorbei. Niemand erkennt, dass dieser Mann einer der berühmtesten Schauspieler Amerikas ist.
Seit 2014 setzt sich die niederländische Shelter Suit Foundation unter dem Motto „Bridging the gap“ dafür ein, die Kluft zwischen Bedürftigen und Hilfsbereiten zu überbrücken. In ihren sozialen...
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Zahl: 83.000.000.000.000
83 Billionen Dollar...
...werden laut Global Wealth Report 2025 der Schweizer USB Bank in den kommenden zwei Jahrzehnten weltweit vererbt. 74 Billionen Dollar allein zwischen den...
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Echo
Architektur mit menschlichem Maß, fiftyfifty 1-2026
Sehr geehrter Herr Dr. Cless, Ihre Buchbesprechung ist wunderbar einfühlsam und hat mich sehr angerührt. In meiner Sammlung der...
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