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Viele Likes auf Facebook gab es für René und Isabell. (Foto: Katharina Mayer)

Splitter

fiftyfifty-Verkäufer*innen auf Facebook
Wahre Freundschaft beweist sich insbesondere in der Not. Unter Obdachlosen wie René und Isabell: bei Kälte, Einsamkeit, bei Hunger und Durst, unter Suchtdruck. Isabell bittet: „Helft uns Obdachlosen. Bitte kauft eine fiftyfifty - mindestens einmal im Monat, oder das ObdachLOS.“ Hinzugefügt sei: Und bitte wirklich die Zeitung oder das ObdachLOS nehmen. Sonst geht die Auflage in den Keller und fiftyfifty kaputt. Lesen lohnt sich.

fiftyfifty gegen Provisorien gegen Obdachlosigkeit
Die SPD in NRW schlägt vor, nach französischem Vorbild (Bureaux du Coeur) Büros nachts für Obdachlose zu öffnen, um einen sicheren Schlafplatz zu bieten – als „Büros mit Herz“. fiftyfifty wurde von den Medien um eine Stellungnahme gebeten. Geschäftsführer Hubert Ostendorf: „Dieser gut gemeinte Vorschlag ist eine Ablenkung vom eigentlichen Problem. Auf der Straße leben zu müssen, ist die schlimmste Form der Armut überhaupt. In Deutschland sind davon etwa 50.000 Menschen betroffen - bei über 1 Mio. Wohnungsloser insgesamt. Es muss möglich sein, 50.000 Apartments in Deutschland in kurzer Zeit zur Verfügung zu stellen. In Düsseldorf zum Beispiel benötigen wir etwa 500 Wohnungen für Obdachlose. Allein fiftyfifty hat mit dem Housing First-Programm in kurzer Zeit schon 130 Apartments belegen können - und diese Wohnungen wurden von uns zuvor GEKAUFT und dann an Obdachlose vermietet, ohne Unterstützung der Wohnungswirtschaft. Wenn der politische Wille da ist, können wir das Problem der Straßenwohnungslosigkeit in Deutschland - und damit meine ich nicht Wohnungslosigkeit insgesamt oder Wohnungsnot - in kürzester Zeit lösen. Allein die kommunalen Wohnungsunternehmen könnten durch die Belegung von über normale Fluktuation freiwerdenden Wohnungen die Straßenobdachlosigkeit beenden. In Düsseldorf etwa haben wir, nachdem der Oberbürgermeister Housing First nun unterstützt, die Zusage der kommunalen Wohnungsgesellschaft für mindestens 25 Apartments pro Jahr bekommen, obwohl es zuvor immer hieß, es gäbe keine freien Wohnungen für Obdachlose. Die Wahrheit ist: Diese Zielgruppe ist eben nicht erwünscht. Wir von fiftyfifty meinen: Normale Wohnungen für normale Menschen. Keine Provisorien - nicht in Büros, auch nicht über Tiny Houses, bei denen zudem die Gefahr besteht, dass Jugendliche oder Rechtsradikale sie zerstören oder gar anzünden.“

Waschmittel und mehr für Housing First. Danke Henkel. (Foto: ff)

Henkel spendet für Housing First
Mehr als 15 Personen haben über eine halbe Stunde gebraucht, um eine Riesenspende von Henkel in dem Keller von Housing First zu verstauen. Waschmittel, Spülmittel, Spültabs … Produkte, die in keinem Haushalt fehlen dürfen. Aber: Für Menschen an der Armutsgrenze keine Selbstverständlichkeit. Nun kann fiftyfifty damit Housing First Mieter*innen beglücken. Danke für das Engagement!.