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housingfirst. Raus aus dem Obdach.

housingfirst. Alles andere wird schon.

Ankommen. Nicht nur provisorisch unterkommen.

Neue Heimat. Glück in der eigenen Wohnung.

fiftyfifty - Wohnungslose von der Straße lesen.
fiftyfifty: Gegen die Kälte – auch in den Herzen.
Almosen? Nein danke. fiftyfifty bitte kaufen.
fiftyfifty – Hilfe ist keine Einbahnstraße.
fiftyfifty-Galerie: Die Kunst zu helfen.
Underdog - Hilfe für den besten Freund.

Wohnungslose von der Straße lesen.
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Galerie: Jägerstr. 15, 40231 Düsseldorf, 0211 9216284
Sozialarbeit: Höhenstr. 51, 40227 Düsseldorf, 0211 6012735

Rathaustreppen dicht: Die Steine von der Brücke haben einen neuen Platz.

Protestaktion nach Vertreibungsaktion der Stadt: Obdachlose bringen Steine von der Kniebrücke vors Rathaus

Die Steine, mit denen die Stadt Düsseldorf das Nächtigen von Obdachlosen verhindern wollten wurden von engagierten Düsseldorfer*innen bereits am Dienstagabend auf Seite geräumt. Am Mittwoch haben wir sie dann dem Rathaus vor die Tür gelegt.

Links zu aktuellen Berichten im Artikel.

Der Umgang mit Obdachlosen in Düsseldorf wird offenbar wieder härter. Nachdem eine Räumung eines Wohnungslosen-Camps am NRW-Forum für Empörung und die Schaffung von Wohnraum für die Betroffenen geführt hatte, greift die Stadt jetzt wieder zu anderen Maßnahmen. Zum Beispiel unter Rheinbrücken. Sensibilisiert durch die fiftyfifty-Titelgeschichte über obdachlosenfeindliche Architektur (September 2019) hat ein beherzter Mitmensch die Boulevard-Zeitung EXPRESS informiert, die dann engagiert berichtet hat. Lesen Sie bitte auch einen Kommentar von fiftyfifty-Gründer Hubert Ostendorf und eine Stellungnahme von Dr. Jasper Prigge, Rechtsanwalt und Beiratsmitglied von fiftyfifty - beide Beiträge nicht unmittelbar auf die "Steinigung" bezogen, aber dem Kontext angemessen.

 

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Minister Karl-Josef Laumann liest fiftyfifty

Das Handelsblatt schrieb vor gar nicht langer Zeit: „NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) fördert den Housing-First-Fonds, den fiftyfifty zusammen mit dem Paritätischen NRW aufgelegt hat. Der Fonds hilft der Wohnungslosenhilfe im Land, Apartments zu kaufen. Von den angepeilten 100 Wohnungen in ganz NRW haben 14 Träger der Wohnungslosenhilfe bereits 29 Wohnungen erworben.“ Logisch, dass der Minister sich bei einer Veranstaltung am „Tag der Wohnungslosen“ nicht lange hat bitten lassen, unsere fiftyfifty zu lesen. „Straßenzeitungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen, die auf der Straße leben“, sagte er.

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Inszenierung obdachloser Menschen als lebende Skulpturen vor dem Düsseldorfer Rathaus durch die Künstlerin Katharina Mayer nach einer Idee von Werbeprofi Martin Breuer. Protest gegen Vertreibung und Diskriminierung.

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Foto: unsplash

Neue Schätzungen: 650.000 Menschen ohne Wohnung

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat ihre aktuelle Schätzung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vorgelegt. Die Schätzung bezieht sich auf das Jahr 2017: Im Laufe des Jahres waren demnach ca. 650.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Diese Zahl ist kleiner als die zuletzt progonstizierte, jedoch wurde sich erstmals an einem neuen Hochrechnungsmodell orientiert. Insgesamt sei davon auszugehen, dass die Zahl der Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr 2016 wieder deutlich gestiegen ist.

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Christian Woltering (Der Paritätische NRW), Julia von Lindern (fiftyfifty) und Sozialminister Laumann bei der Pressevorstellung des Projekts im Landtag. Foto: Ralph Sondermann

Der Housing First-Fonds – damit Wohnungslose ein Zuhause bekommen

Hubert Ostendorf für die Fachzeitschrift "Soziale Psychatrie" über das Gemeinschaftsprojekt Housing-First-Fonds:

Zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband hat fiftyfifty einen Fonds aufgelegt, der auch andere Organisationen in die Lage versetzen soll, Wohnungen zu kaufen und so Menschen von der Straße zu holen. Der sogenannte Housing First-Fonds versetzt Organisationen der Wohnungslosen­hilfe aus ganz NRW in die Lage, den in Deutschland noch wenig verbreiteten, aber sehr vielversprechenden Housing First-Ansatz umzusetzen. Mit den Fondsmitteln werden Finanzierungsgrundlagen zum Ankauf von Wohnungen geschaffen (in der Regel 20 Prozent plus Kaufnebenkosten) sowie Umbaumaßnahmen mitfinanziert. Darüber hinaus werden kompetente Fachberatung und Begleitung geboten. Die Implementierung und Durchführung des Projekts wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW bis Ende November 2020 gefördert.

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Auch Emil leidet unter der Hitze. Foto:ff

Hitze, Hitze, Hitze: Für Obdachlose so schlimm wie die Kälte - Aber es gibt weniger Aufmerksamkeit als im Winter

“Die Leute glauben, es geht uns gut. Ist ja warm. Wir müssen nicht frieren.” Dabei setzt die Hitze insbesondere Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße heftig zu.

 

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Foto: AMD

Vorankündigung: AMD StudentInnen machen fiftyfifty
Die ​angehenden ModejournalistInnen der Akademie für Mode und Design haben sich im letzten Semester die Erstellung einer fiftyfifty Ausgabe zur Aufgabe gemacht. Monatelang haben sie recherchiert, gestaltet, getextet und fotografiert. Das tolle Ergebnis wird in den nächsten Monaten erscheinen.

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Screenshot Handelsblatt.com

Im Handelsblatt ist ein schöner Artikel über unsere Arbeit erschienen. Susanne Schreiber sprach mit Hubert Ostendorf über Kunst, Obdachlosigkeit und Housing-First.
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Essen gehen und Gutes tun: Hilf Mahl! Foto:unsplash

Hilf Mahl! ab sofort auch in Düsseldorf

In Hamburg, München und Bremen wird die Aktion schon erfolgreich durchgeführt. Das Prinzip:In den kalten Wintermonaten werden Gäste eines ausgewählten Restaurants nach einem guten Essen unkompliziert und direkt um einen kleinen Beitrag gebeten, um diejenigen zu unterstützen, die in Düsseldorf in Not geraten sind. Innerhalb kurzer Zeit konnten schon acht Restaurants in Düsseldorf für dieses Projekt gewonnen werden. Der Weg ist nicht ganz neu: Ursprünglich in London unter „Streetsmart“ eingeführt, hat ein engagiertes Hamburger Ehepaar “Hilf Mahl!“ 2012 in Deutschland gegründet. Im Mittelpunkt steht, Geld für Hilfsprojekte zu sammeln, um Obdachlose zu unterstützen. Auch fiftyfifty erhält einen Teil der Spenden.

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Die grundlegenden Ursachen für Armut in der Gesellschaft werden durch die derzeitige Sozial- und Arbeitsmarktpolitik nicht beseitigt. Tag für Tag sehen die Düsseldorfer Initiativen, die sich um Arme und Benachteiligte kümmern, wie die Armutsfalle zuschnappt und dass staatliche Hilfe nicht ausreicht und strukturelle Defizite erzeugt. Die daraus resultierenden Notlagen können die Initiativen durch von Spenden finanzierte Zuwendungen auf Dauer nicht ausgleichen. Sie können die Not nur lindern, etwa durch Spenden von Kleidung, Hausrat, Lebensmitteln oder Mittagessen. Wir sind nicht bereit, ständig nur in Einzelfällen und situativ um Verbesserungen zu kämpfen, ohne dass wir das Leben der Menschen sozial nachhaltig verbessern können. Deshalb haben auch wir von fiftyfifty zusammen mit anderen eine entsprechende Resolution unterschrieben. Wer diese Resolution ebenfalls unterstützen will, kann dies hier tun: michael.brockerhoff [​at​] buergerstiftung-gerricus.de

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