Herzlich willkommen! Helfen tut gut.

housingfirst. Raus aus dem Obdach.

housingfirst. Alles andere wird schon.

Ankommen. Nicht nur provisorisch unterkommen.

Neue Heimat. Glück in der eigenen Wohnung.

fiftyfifty - Wohnungslose von der Straße lesen.
fiftyfifty: Gegen die Kälte – auch in den Herzen.
Almosen? Nein danke. fiftyfifty bitte kaufen.
fiftyfifty – Hilfe ist keine Einbahnstraße.
fiftyfifty-Galerie: Die Kunst zu helfen.
Underdog - Hilfe für den besten Freund.

Wohnungslose von der Straße lesen.
2,40 Euro davon 1,20 Euro für den/die VerkäuferIn

Galerie: Jägerstr. 15, 40231 Düsseldorf, 0211 9216284
Sozialarbeit: Höhenstr. 51, 40227 Düsseldorf, 0211 6012735

Michael Harbaum, Geschäftsführer der Düsseldorfer Drogenhilfe

Interview zum Quartiersfest am 6.9.2019 am Worringer Platz: Ein Gespräch mit Michael Harbaum von der Düsseldorfer Drogenhilfe e.V. und der Bürgerinitiative „Wir mischen mit!“

Das Quartiersprojekt der Bahnhofsmission und das Projekt „altersgerechtes Leben in Stadtmitte“ der Diakonie Düsseldorf haben das Quartiersfest ins Leben gerufen und mit jeweils 30 Kooperationspartner*innen 2015 und 2018 auf die Beine gestellt. Zentraler Ort war dabei der Bertha-von-Suttner-Platz hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Am 6. September 2019 findet das Quartiersfest zum ersten Mal auf und rund um den Worringer Platz statt. Organisiert wird es von der Düsseldorfer Drogenhilfe e.V. Sie unterstützt viele Menschen mit schweren Suchterkrankungen. Und hilft dabei, auch in sehr belasteten Lebenssituationen, Wege aus oder mit der Drogensucht zu finden und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Im Interview mit Elisabeth Hermanns und Eva Beck von der Bürgerinitiative „Wir mischen mit“ stellt der geschäftsführende Vorstand Michael Harbaum die Arbeit von der Düsseldorfer Drogenhilfe e.V. vor.

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Foto: unsplash

Neue Schätzungen: 650.000 Menschen ohne Wohnung

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat ihre aktuelle Schätzung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vorgelegt. Die Schätzung bezieht sich auf das Jahr 2017: Im Laufe des Jahres waren demnach ca. 650.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Diese Zahl ist kleiner als die zuletzt progonstizierte, jedoch wurde sich erstmals an einem neuen Hochrechnungsmodell orientiert. Insgesamt sei davon auszugehen, dass die Zahl der Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr 2016 wieder deutlich gestiegen ist.

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Christian Woltering (Der Paritätische NRW), Julia von Lindern (fiftyfifty) und Sozialminister Laumann bei der Pressevorstellung des Projekts im Landtag. Foto: Ralph Sondermann

Der Housing First-Fonds – damit Wohnungslose ein Zuhause bekommen

Hubert Ostendorf für die Fachzeitschrift "Soziale Psychatrie" über das Gemeinschaftsprojekt Housing-First-Fonds:

Zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband hat fiftyfifty einen Fonds aufgelegt, der auch andere Organisationen in die Lage versetzen soll, Wohnungen zu kaufen und so Menschen von der Straße zu holen. Der sogenannte Housing First-Fonds versetzt Organisationen der Wohnungslosen­hilfe aus ganz NRW in die Lage, den in Deutschland noch wenig verbreiteten, aber sehr vielversprechenden Housing First-Ansatz umzusetzen. Mit den Fondsmitteln werden Finanzierungsgrundlagen zum Ankauf von Wohnungen geschaffen (in der Regel 20 Prozent plus Kaufnebenkosten) sowie Umbaumaßnahmen mitfinanziert. Darüber hinaus werden kompetente Fachberatung und Begleitung geboten. Die Implementierung und Durchführung des Projekts wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW bis Ende November 2020 gefördert.

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Auch Emil leidet unter der Hitze. Foto:ff

Hitze, Hitze, Hitze: Für Obdachlose so schlimm wie die Kälte - Aber es gibt weniger Aufmerksamkeit als im Winter

“Die Leute glauben, es geht uns gut. Ist ja warm. Wir müssen nicht frieren.” Dabei setzt die Hitze insbesondere Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße heftig zu.

 

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Foto: AMD

Vorankündigung: AMD StudentInnen machen fiftyfifty
Die ​angehenden ModejournalistInnen der Akademie für Mode und Design haben sich im letzten Semester die Erstellung einer fiftyfifty Ausgabe zur Aufgabe gemacht. Monatelang haben sie recherchiert, gestaltet, getextet und fotografiert. Das tolle Ergebnis wird in den nächsten Monaten erscheinen.

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Screenshot Handelsblatt.com

Im Handelsblatt ist ein schöner Artikel über unsere Arbeit erschienen. Susanne Schreiber sprach mit Hubert Ostendorf über Kunst, Obdachlosigkeit und Housing-First.
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Essen gehen und Gutes tun: Hilf Mahl! Foto:unsplash

Hilf Mahl! ab sofort auch in Düsseldorf

In Hamburg, München und Bremen wird die Aktion schon erfolgreich durchgeführt. Das Prinzip:In den kalten Wintermonaten werden Gäste eines ausgewählten Restaurants nach einem guten Essen unkompliziert und direkt um einen kleinen Beitrag gebeten, um diejenigen zu unterstützen, die in Düsseldorf in Not geraten sind. Innerhalb kurzer Zeit konnten schon acht Restaurants in Düsseldorf für dieses Projekt gewonnen werden. Der Weg ist nicht ganz neu: Ursprünglich in London unter „Streetsmart“ eingeführt, hat ein engagiertes Hamburger Ehepaar “Hilf Mahl!“ 2012 in Deutschland gegründet. Im Mittelpunkt steht, Geld für Hilfsprojekte zu sammeln, um Obdachlose zu unterstützen. Auch fiftyfifty erhält einen Teil der Spenden.

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Die grundlegenden Ursachen für Armut in der Gesellschaft werden durch die derzeitige Sozial- und Arbeitsmarktpolitik nicht beseitigt. Tag für Tag sehen die Düsseldorfer Initiativen, die sich um Arme und Benachteiligte kümmern, wie die Armutsfalle zuschnappt und dass staatliche Hilfe nicht ausreicht und strukturelle Defizite erzeugt. Die daraus resultierenden Notlagen können die Initiativen durch von Spenden finanzierte Zuwendungen auf Dauer nicht ausgleichen. Sie können die Not nur lindern, etwa durch Spenden von Kleidung, Hausrat, Lebensmitteln oder Mittagessen. Wir sind nicht bereit, ständig nur in Einzelfällen und situativ um Verbesserungen zu kämpfen, ohne dass wir das Leben der Menschen sozial nachhaltig verbessern können. Deshalb haben auch wir von fiftyfifty zusammen mit anderen eine entsprechende Resolution unterschrieben. Wer diese Resolution ebenfalls unterstützen will, kann dies hier tun: michael.brockerhoff [​at​] buergerstiftung-gerricus.de

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Scheckübergabe am Underdog-Bus. Foto: Rolf Purpar

Underdog: 15.000 Euro Spende von der Deutschen Kreditbank

Anlass der Spende an das Projekt Underdog war die DKB-Weihnachtsaktion 2018 „Herzenswunsch“ mit einem Gesamtbudget von insgesamt 100.000 Euro. Online konnte für ausgewählte Projekte gevotet werden, anteilig wurde die Summe aufgeteilt. Underdog erhielt 15 Prozent aller Stimmen und somit auch 15 Prozent der Gesamtspendensumme. Das Projekt muss seit 2010 ausschließlich durch Spenden finanziert werden und ist daher sehr dankbar für die Unterstützung der DKB. Herzlichen Dank natürlich auch an alle, die für Underdog abgestimmt haben.

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Es müssen viele auf der Straße schlafen. Foto: Rudolf Druschke, aus: "Obdachlose fotografieren Passanten", ein Projekt von Thomas Struth

Gerade erst hat der EXPRESS mit Düsseldorfs Stadtdirektor Burkhard Hintzsche über Obdachlosigkeit gesprochen. Dieser sah die Stadt auf einem guten Weg. Doch Profis aus der Obdachlosenhilfe wie fiftyfifty-Gründer Hubert Ostendorf und Sozialarbeiterin Julia von Lindern sehen die Lage weniger rosig. Von Marc Herriger

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