Katharina Mayer: Fliegende Heimat - Benefiz-Edition (hier unter "kunst" bestellbar)

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Ilija Trojanow: Nach der Flucht

 

Der Flüchtling ist meist ein Objekt. 

Ein Problem, das gelöst werden muss. 

Eine Zahl. Ein Kostenpunkt.

Ein Punkt. Nie ein Komma. 

Weil er nicht mehr wegzudenken ist, muss er Ding bleiben.

Es gibt ein Leben nach der Flucht.

Doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang. 

Unabhängig von den jeweiligen individuellen Prägungen, 

von Schuld, Bewusstsein, Absicht, Sehnsucht.

Der Geflüchtete ist eine eigene Kategorie Mensch.

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Spenden für Housing First oder andere wichtige Anliegen: asphalt e.V./fiftyfifty: IBAN: DE35 3601 0043 0539 6614 31 (Spenden per Kreditkarte, Lastschrift und PayPal siehe Hinweis im mittleren schwarzen Kasten unten)

„Endlich habe ich ein Zuhause.“ So beschreibt der ehemals wohnungslose Hörman seine neue Situation. Über 20 Jahre mit Unterbrechungen hat der Mann auf der Straße gelebt. Immer wieder war er mal in Notunterkünften oder im betreuten Wohnen. Letzteres wird aus Steuermitteln bis zu 24 Monate finanziert; danach sollte eine Wohnung auf dem freien Markt gefunden werden. „Ja, wie denn?“ empört sich Hörman. „Es gibt doch keine Wohnungen und für Leute wie mich sowieso nicht.“

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Wer hätte das gedacht: Die Düsseldorfer Auflage des aktuellen Heftes mit dem kontroversen Button von Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Höhe von 15.000 Zeitungen ist nach nur zwei Wochen ausverkauft. Der nicht ganz ernst gemeinte Spruch “Ich bin so froh, dass ich kein Kölner bin” hat das Düsseldorfer Publikum begeistert. Und weil einige wenige Zeitgenossen das Städte-Bashing als nicht ganz korrekt kritisiert haben, hat der Liebling der Narren jetzt für die zweite Auflage der November-Ausgabe von fiftyfifty für die Menschen auf der anderen Seite des Rheins – pünktlich zu Hoppeditz’ Erwachen - eine viel nettere Botschaft ersonnen: Zwei Flaschen mit leckerem Altbier als Symbol für die zwei Türme des Kölner Doms vor der Skyline der verbotenen Stadt mit dem Spruch: Ein Herz für Kölner. Also, wir finden es sehr lustig.

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Jacques Tilly, international bekannter Karnelval-Wagenbauer, hat einen nicht ganz ernst gemeinten, lustigen Button für fiftyfifty kreiert. Foto: Hans-Jürgen Bauer

Wer das Straßenmagazin fiftyfifty kauft, hilft konkret einem Menschen in Not. Etwa 25.000 Zeitungen werden jeden Monat auf der Straße umgesetzt. Viele Obdachlose sind auf die Einnahmen angewiesen. Doch mittlerweile nehmen immer mehr Menschen die Zeitung nicht mehr ab, geben nur noch einen oder zwei Euro.

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Literaturnobelpreisträger Günter Grass signiert das Buch von Semra Idic, für das er ein Vorwort beigesteuert hat.

Vor zehn Jahren, als das Thema "Flüchtlinge" die Menschen noch kaum bewegt hat, kam Semra Idic zu einem Praktikum in die fiftyfifty-Redaktion. Die junge Romni und ihre Familie sollten in ein Elendsdorf nach Süd-Serbien abgeschoben werden. Dabei haben Semra und ihre drei Geschwister dieses Dorf nie gesehen. Sie waren vorbildlich integrierte Kinder vorbildlicher Eltern. fiftyfifty hat zusammen mit einem breiten Bündnis die Abschiebung verhindert sowie die Flüchtlingshilfe "STAY!" mitgegründet. Und Semra hat ein Buch geschrieben, das schnell vergriffen war und nun online zu lesen ist. www.fiftyfifty-galerie.de/archiv (2007)

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Kabarettist Jens Neutag präsentiert: Was tun 2 - 13 x Spitzen-Kabarett für 5 Euro auf der Straße und hier im Shop.

"Was tun 2" - endlich da / Bericht aus report d:

Nach dem großen Erfolg der fiftyfifty-CD im vergangenen Jahr legen die Macher der des Straßenmagazins nun nach: „Was tun“ Teil 2 ist erschienen. Die zum Teil exklusiven Stücke von bekannten Kabarettisten zeigen auf humorige Art und Weise, dass Obdachlosigkeit viele Ursachen haben kann. Durch den Verkauf des fiftyfifty-Magazins und der CD haben die Straßenverkäufer eine Chance auf Einkommen und sind nicht auf Betteln oder Almosen angewiesen.

8.000 CDs von "Was tun 1" wurden in nur zwei Monaten verkauft. Jetzt ist Vol. 2 von "Was tun?" mit 13 Beiträgen von Top-Acts aus der Kabarett-Szene erschienen. Unser Tipp: Kaufen, lachen, helfen. Hörprobe: https://www.report-d.de/Media/Files/CD-fiftyfifty-Vol.-2-Was-tun (Jürgen Becker, Lisa Fitz, Volker Pispers, Claus von Wagner, Torsten Sträter, Ko(m)mödchen Ensemble)

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Die Projekte von fiftyfifty

Die Straßenzeitung, die Galerie, die Projekte underdog, east west, housing first, strassenleben und GuteNachtBus ... fiftyfifty bietet Hilfe für Wohnungslose auf vielen Ebenen. Eine Kurzdarstellung.

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Gerhard Richter: Merlin / Benefiz für Obdachlose

Merlin von Gerhard Richter

Ein Bild von Gerhard Richter, das wir schon vor geraumer Zeit bekommen haben. Weitere Benefizkunst http://fiftyfifty-galerie.de/kunst/

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HILFSWORTE

Eine Plakatkamapgane gegen Obdachlosigkeit

In seinem Social-Design-Seminar an der Hochschule Düsseldorf vermittelte Professor Wilfried Korfmacher seinen Studierenden die Grundlagen der verbalen Kommunikation mit Übungen zur Textgestaltung.

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Neuer Underdog-Kalender mit Fotos von Stephan Kaluza

In diesem Jahr sind wir sehr früh. Schon jetzt können Sie unseren beliebten Kalender "Straßenhunde" bei Ihren Verkäufer*innen auf der Straße kaufen (oder auf dieser Homepage). Die Fotos stammen von dem berühmten Künstler Stephan Kaluza. Es gibt davon auch eine handsignierte Edition zugunsten unseres Projektes underdog.

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