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I love fiftyfifty / Soli-Briefe zu unserer Arbeit mit Roma
Hohe Strae Fest 2014 - Vorgebote
Neu: Underdog-Kalender "Straenhunde 2015"

 

Liebe Leserinnen und Leser,

noch immer erreichen uns Briefe zum Finanzskandal bei der Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder, bei dem am Ende des Konkursverfahrens vermutlich 7,2 Millionen Euro oder ein Großteil davon verloren sein werden. Einige schreiben uns, es sei schwer nachvollziehbar, dass wir uns nach so langer Zeit von Bruder Matthäus getrennt hätten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen: Nicht wir von fiftyfifty haben uns von unserem Freund getrennt sondern er hat sich von uns getrennt.* Nachdem wir auf dem Höhepunkt des Skandals mitteilen mussten, dass wir die Zusammenarbeit bis zur Klärung der Vorfälle aussetzen, hat Bruder Matthäus die Schirmherrschaft niedergelegt. Ich persönlich habe im Vorfeld in unzähligen Gesprächen mit dem noch immer geschätzten Ordensmann darum gerungen, eine gemeinsame Strategie der Öffentlichkeitsarbeit auszuarbeiten Bruder Matthäus und sein Geschäftsführer wollten dies nicht. Mitglieder unseres Teams und Beirates haben ein intensives Gespräch geführt, bei dem unser Finanzexperte dargelegt hat, warum die Ordensgemeinschaft nicht nur Opfer des betrügerischen Anlagefonds geworden ist, sondern selbst auch Schuld trägt, weil gegen alle professionellen Regeln das Risiko nicht ausreichend minimiert wurde, indem etwa 50 % der Rücklagen in den dubiosen Fonds investiert wurden.

Der Finanzskandal hat uns existenziell gefährdet, weil die Öffentlichkeit zunächst uns von fiftyfifty dafür verantwortlich gemacht hat. Wir mussten uns erklären. Und darum kämpfen, dass verloren gegangenes Vertrauen wieder hergestellt wird. Mittlerweile haben wir die schlimmsten Folgen überwunden: Die Auflage dieser Zeitung erholt sich, Spenden für unsere neuen Wohnprojekte fließen wieder - spärlich, aber immerhin. Und: Künstler wie Gerhard Richter oder Stephan Balkenhol haben uns großzügig beschenkt.

Wir alle von fiftyfifty sind dankbar für die Jahre der guten Zusammenarbeit mit Bruder Matthäus und wünschen ihm und seinen wichtigen Anliegen für die Obdachlosen alles Gute.

Ich hoffe aber auch, dass Sie dem Projekt fiftyfifty weiterhin die Treue halten. Denn auch nachdem Bruder Matthäus uns verlassen hat, leisten wir wichtige Beiträge für mehr Menschlichkeit und Solidarität.

Herzliche Grüße, Ihr

Hubert Ostendorf für das ganze fiftyfifty-Team