Rheinische Post | 6. September 2017

Stephan Kaluza ist erfolgreicher Künstler.

Düsseldorf. Die Obdachlosenorganisation Fiftyfifty kündigt für Freitag ein neues, vielversprechendes Projekt an: In ihrer Galerie an der Jägerstraße 15 in Düsseldorf wird sie zwölf Porträts obdachloser Hunde von Stephan Kaluza präsentieren.

>> mehr

NRZ | 29. August 2017

Laut einer internen Umfrage der fifty fifty- Beratungsstelle für Obdachlose in Düsseldorf, werden rund 60 Prozent der Benachteiligten bei der Bundestagswahl am 24. September mitabstimmen. Nur jeder dritte hat vor, nicht zur Wahl zu gehen und rund 6 Prozent sind noch unentschlossen. Somit entspricht die Wahlbeteiligung unter den Wohnungslosen etwa der der Gesamtbevölkerung. Die große Mehrheit geht also wählen, in der Hoffnung, dass sich auch im Bereich der Sozialhilfe etwas ändert. So fordern die fifty fifty-Verkäufer beispielsweise, dass das Soziaticket günstiger wird, oder, dass eine Mietpreisbremse eingeführt wird, die es für sie tatsächlich einfacher macht, eine Wohnung zu erhalten – und so wieder in ein geregeltes Leben zurückkehren können.

>> mehr

Bild Zeitung | 29. August 2017

Düsseldorf - Wenige Wochen vor der Bundestagswahl wollte das "fiftyfifty" -Magazin von Menschen ohne festen Wohnsitz und ehemaligen Obdachlosen in Düsseldorf wissen, was sie wählen würden. Ergebnis: die SPD hätte 43,5 Prozent, die CDU 21,7 Prozent, die Linke 21,7 Prozent, FDP 8,7 Prozent, AfD 8,6 Prozent, Grüne 4,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung läge bei 59,3 Prozent. Rund 100 Wahlberechtigte wurden befragt, die Prognose ist nicht repräsentativ.

>> mehr

21. August 2017

Auf elf Schautafeln hat die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) eine Ausstellung Unter der Überschrift „Der Arm der Bewegung“ zusammengestellt. In der fiftyfifty-Galerie auf der Jägerstraße in Eller ist noch bis zum 22. August zu sehen, mit welchen Themen die AfD um Aufmerksamkeit wirbt und sich damit zum ersten Mal einen Platz im deutschen Bundestag sichern will.

>> mehr

27. Juli 2017

Düsseldorf. Mit „Underdog“ hat das FiftyFifty-Team um Hubert Ostendorf vor Jahren ein neuartiges Projekt ins Leben gerufen, um armen Hunden zu helfen – und ihren hilfsbedürftigen Haltern damit ebenfalls. Der Underdog-Bus ist im Stadtgebiet unterwegs und behandelt die Vierbeiner unentgeltlich. Tatsächlich sind die vierbeinigen Freunde oft der letzte Halt im Leben der Menschen, die von der Bahn abgekommen und auf der Straße gelandet sind. So weit, dass herkömmliche Streetworker viele von ihnen nicht mehr erreichen

>> mehr

28. September 2016

Am kommenden Sonntag, 18. September, verwandelt sich die Hohe Straße in der Carlstadt wieder in eine bunte Festmeile. In diesem Jahr dürfen die Besucher über das eben fertig gestellte neue Kopfsteinpflaster flanieren.

>> mehr

23. August 2016

Cornelia Füllkrug-Weitzel mobilisiert ihr Hilfswerk für Demos gegen Freihandelsabkommen.

Von Michael Bauchmüller

>> mehr

RP | 18. August 2016

Die beiden Obdachlosen Jasmin und Eric kommen zu Tierarzt Georg Specker, um ihren Hund Lilli untersuchen zu lassen.FOTO: Hans-Jürgen Bauer

Düsseldorf. 10 Jahre ist das Projekt "Underdog" alt: Tierärzte und Ehrenamtliche helfen kostenlos den Hunden obdachloser Menschen. Jetzt feiert das Projekt mit einem Jubiläumskalender. Von Anne Kleinmann

 

>> mehr

Düsseldorfer Anzeiger | 18. August 2016

„So zärtlich wie dieser Mann mit seinem Hund umgeht, das ist wirklich berührend“, sagt Fotograf Leo Gesess über diesen Moment, als er Andreas und seinen kleinen Hund Metzger fotografiert.FOTO: Leo Gesess

"Der Hund hieß 'Metzger'. Unter diesem Namen habe ich mir einen gewaltigen Vierbeiner vorgestellt", sagt der Schweizer Fotograf Leo Gesess. Doch Metzger ist ein süßer kleiner Hund und sein Herrchen Andreas ein Zwei-Meter-Mann. Nicht die einzige Überraschung für den Fotografen.

Von Yvonne Hofer

>> mehr

16. August 2016

Wenn die Politik das Gesetz nicht nachbessert, wird sie sich fragen müssen, warum sie es jemals eingeführt hat.

Kommentar von Benedikt Müller

In 300 deutschen Städten gilt seit einem Jahr die Mietpreisbremse. Wird dort eine Wohnung neu vermietet, darf der Eigentümer höchstens zehn Prozent mehr verlangen als die ortsübliche Miete. So steht es im Gesetz. Doch wer die Entwicklung der Mieten im ersten Halbjahr betrachtet, kann das kaum glauben. So werden in diesem Sommer etwa in Hamburg, München und Köln Wohnungen zu sechs Prozent höheren Mieten angeboten als vor einem Jahr. Seit 2010 sind die Mieten unter anderem in Berlin und Stuttgart schneller gestiegen als die Durchschnittseinkommen, wie das Institut der deutschen Wirtschaft gerade errechnet hat. Dass es in vielen Regionen andersherum ist, bleibt ein schwacher Trost. Das beweist nur, dass die Unterschiede zwischen Stadt und Land zunehmen. Ohnehin haben Mieter-Haushalte im Schnitt ein niedrigeres Einkommen als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Die Zahlen bestätigen, dass die Mietpreisbremse von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ihr Ziel verfehlt. Zwar kann es sein, dass die Steigerungen ohne Bremse noch stärker wären. Dennoch wird Maas sein Versprechen, Wohnungen in den Ballungszentren für die breite Masse bezahlbar zu halten, nicht einlösen. Es sei denn, er bessert das Gesetz nach.

Die steigenden Mieten sind Folge einer unerwartet hohen Nachfrage. Zum einen studieren mehr junge Menschen und bleiben danach in den Städten. Zum anderen sind im Jahr 2015 so viele Menschen nach Deutschland geflohen wie nie zuvor. Doch das Angebot zieht nicht schnell genug nach. Zwar werden mehr neue Wohnungen genehmigt; doch bis sie fertig sind, vergehen Jahre. So entsteht eine Zwischenzeit, die teuer für Mieter ist, aber gut für Vermieter: Mieten steigen, Immobilien gewinnen an Wert. Das verschärft die ungleiche Verteilung der Vermögen.

>> mehr