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Du hast keinen Code? Den Code kannst du auf der Straße bei fiftyfifty-Verkäufer*innen für 3,40 Euro auf einer Rubbelkarte kaufen und dann bis zum Ende des Monats so oft du willst die fiftyfifty online lesen. Den Code erhältst du inklusive eines Loses, mit dem du tolle Preise gewinnen kannst. Das Los haben wir sinnigerweise Obdach LOS genannt.

Wer das ObdachLOS von fiftyfifty kauft, kann tolle Preise gewinnen und zudem unsere Zeitung einen Monat lang online lesen. (Foto: M. Risch)

Kurzmeldungen

Freude über Fortuna-Trikots

Papa Roman und Tochter Mila haben mit dem Kauf unseres ObdachLOSes den Hauptgewinn gezogen - zwei Trikots von Fortuna, eines davon von der gesamten Mannschaft handsigniert. Sie freuen sich sehr. Roman: „Das ObdachLOS ist eine gute Idee. Ich habe noch nie etwas gewonnen. Und nun das. Nach dem Motto: Freuen und helfen.“ Wir von fiftyfifty sagen: Herzlichen Glückwunsch.

 

 fiftyfifty-Verkäufer Helmut und Django kleben ein Messingschild gegen die Vertreibung von Obdachlosen ans Ratingen Tor. Foto: ff

Ein Schild gegen Vertreibung

Ein Aushang der Düsseldorfer Jonges am berühmten Ratinger Tor hat heftige Diskussionen ausgelöst. „Privatgrundstück – Haus des Brauchtums, Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V.: Lagern vor dem Eingang und unter den Arkaden ist verboten“ war darauf zu lesen. In den Arkaden des Ratinger Tors lagern immer wieder Obdachlose – sie hatten keinen Platz in einer Notunterkunft, die tagsüber auch geschlossen sind, und schützten sich vor der Hitze. fiftyfifty-Verkäufer*innen reagierten auf den Aushang augenzwinkernd mit einem Messingschild, auf dem graviert war „Wer kein Zuhause hat, braucht Schutz vor Hitze und Regen. Die Stadt ist für alle Düsseldorfer Jonges un Mädsche von der Straße da. fiftyfifty“.

 

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 Ein Festakt zum Dank für alle, die Housing First unterstützt haben. (Foto: Claus Langer)

150ste Wohnung für Housing First

Unser Projekt Housing First feiert einen großen Erfolg: Mittlerweile konnte die 150. Wohnung an einen ehemals obdachlosen Menschen vermittelt werden. Anders als bei herkömmlichen Ansätzen setzt Housing First auf eine völlig andere Herangehensweise, um Menschen den Weg aus der Obdachlosigkeit zu ebnen. Das Ziel ist es, Betroffenen so schnell wie möglich ein stabiles und dauerhaftes Zuhause zu bieten, ohne dass sie sich zuvor in anderen Einrichtungen beweisen müssen. fiftyfifty und die Stadt Düsseldorf kooperieren, um in einigen Jahren schon möglichst alle Obdachlosen in der Landeshauptstadt mit Wohnungen versorgen zu können. Bei einem Festakt dankten Oberbürgermeister Stephan Keller und fiftyfifty-Geschäftsführer Hubert Ostendorf vielen Privatleuten und Künstler*innen, die eine Wohnung zur Vermietung an Obdachlose bereitgestellt bzw. den Ankauf von Apartments unterstützt haben.