Echo
fiftyfifty-Auflage sinkt
Vielen Dank für Ihre wichtige Arbeit. Sie geben eine hochwertige Zeitung heraus und ich lese mit Bestürzung, dass die Auflagenzahl so drastisch gesunken ist. An mir liegt es nicht. Ich kaufe jede Woche zwei Zeitungen oder auch die Obdach-LOSe immer bei demselben, netten Verkäufer und weiß um seine harte Arbeit dahinter, immer zuverlässig und zu jeder Jahreszeit. Ich bin dankbar für den netten Kontakt und hoffe, dass ich dem Mann etwas zurückgeben kann für sein Engagement. Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie auch weiterhin gerne zur Arbeit gehen, weil Sie etwas Großes bewegen. Bleiben Sie bitte stark und motiviert
Daniel Dresen
fiftyfifty teurer
3,40 Euro (statt vorher 2,80 Euro) zahle ich gerne.
Susanne Konrad
Super Zeitung! Ich kaufe immer 2-3 und habe das digitale Abo!
Svenja Krise-Glitza
Neuer Preis: Immer wieder gern.
Klaus-Dieter Horne
fiftyfifty beklagt Rassismus
Die Obdachlosen- und Straßenzeitung fiftyfifty wehrt sich gegen die Diskriminierung ihrer Verkäuferinnen und Verkäufer mit Migrationshintergrund. Immer hemmungsloser werde der Hass aus dem Netz, so Geschäftsführer Hubert Ostendorf. Viele der aus Rumänien stammenden Mitarbeiter, darunter zahlreiche Roma, seien davon unmittelbar betroffen. Hubert Ostendorf berichtet von einer gesellschaftlichen Entwicklung, die Sorge bereite: Der spürbare Rechtsruck bringe ein Klima hervor, in dem Vorurteile wieder salonfähig werden. (…) Dass bei Menschen mit Migrationshintergrund oft schon die Herkunft ausreiche, um sie unter Generalverdacht zu stellen, sei nicht nur unfair, sondern Ausdruck eines tief sitzenden Rassismus. (…) Das Bild, das in sozialen Medien von Menschen gezeichnet werde, die etwa eine dunkle Hautfarbe und schwarze Haare haben, habe mit der Wirklichkeit wenig zu tun. Aus Ostendorfs Sicht verzerrten die pauschalen Zuschreibungen die Realität. (…) Das Verbreitungsgebiet der Straßenzeitung erstreckt sich neben Düsseldorf auch auf andere Städte, etwa Neuss oder Mönchengladbach. Zuletzt berichteten die Verantwortlichen von einem Rückgang der Auflage.
Rheinische Post