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Echo

Sozusagen aus Nettigkeit geben einige Menschen „nur Geld“ und nehmen die Zeitung nicht, die kann dann ja gedanklich noch mal verkauft werden. Der Verkäufer behält das Geld natürlich, aber die Auflage der Zeitung steigt nicht (oder sinkt sie sogar, wenn die Verkäufer sie nicht absetzen) und die Hälfte des Verkaufspreises kommt NICHT der Produktion der Zeitung zugute, wie es ja eigentlich der originäre Sinn des „fifty-fifty-Gedankens“ ist. Übrigens: Auch das Digital-Abo hilft, die fiftyfifty zu erhalten.

Jens Kregloh, fiftyfifty-Kunde

 

Ja das passiert leider sehr häufig, dass die Zeitung nicht gekauft wird, sondern so etwas Geld gegeben wird. Das ist natürlich von den Spendern lieb gemeint, hilft aber in dem Moment nur dem Verkäufer oder Verkäuferin. Kauft man tatsächlich eine Zeitung, dann hilft man dem Verkäufer oder Verkäuferin und unterstützt gleichzeitig noch das gesamte Projekt von fiftyfifty. Außerdem ist es immer ein besseres Gefühl, etwas verkauft zu haben, als einfach ohne Gegenleistung etwas zu bekommen. Wir kaufen die Zeitung für aktuell 1,40 Euro und verkaufen sie für 2,80 Euro auf der Straße. Daher auch der Name fiftyfifty.

Helmut Steinmetz, fiftyfifty-Verkäufer

 

Ich hab drei nette Verkäufer an unterschiedlichen Supermärkten, ich versuche jetzt wechselweise zu kaufen und die jeweils anderen bekommen dann nur Tip.

Sabine Buhlmann, fiftyfifty-Kundin

 

Wenn du die Zeitung kaufst, ist es ja völlig in Ordnung. Unser Appell (nicht nur Tip zu geben) ist an die gerichtet, die sie nicht kaufen. Oft steh ich bis zu acht Stunden, um eine einzige Zeitung zu verkaufen und am Tag braucht man mindestens zehn Euro um etwas Anständiges zu essen. Je länger wir draußen stehen, um so schneller werden wir krank.

Sandra Martini, fiftyfifty-Verkäuferin

 

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