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Kurzmeldungen

Obdachlose gehören zum Stadtbild

Ein Satz empört die Republik: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem ..." Der Bundeskanzler meint Ausländer*innen und spricht von „Rückführungen“. Und jeder neue Erklärungsversuch macht es nur noch schlimmer.

Wer nicht verstünde, was er meinte, solle die Töchter fragen, was zu einer erneuten landesweiten Empörung mit vielen Demonstrationen junger Frauen führte. Auch obdachlose Menschen sind vom kruden Weltbild unseres Regierungschefs betroffen, auch sie werden wohl in seinem Sinne im Stadtbild „ein Problem" sein - zumal viele von ihnen ja zusätzlich auch eine Migrationsgeschichte haben.

fiftyfifty-Verkäufer Ion aus Rumänien meint: „Das ist Diskriminierung. Alle, die in Deutschland sind, gehören dazu.“
 

Der GuteNachtBus kümmert sich um Obdachlose, die nicht in Notunterkünften schlafen. Er wurde mit einer Spende der Initiative Heimat:Erde unterstützt. (Foto: GNB)

Brotbeutel für gute Zwecke

Tolle Aktion aus Erkrath: Die Initiative Heimat: Erde um Petra Selle, ihren beiden Freundinnen Edith Meyer und Dorit Meier sowie anderen Frauen nähen Brotbeutel zugunsten wohltätiger Zwecke wie zum Beispiel Fridays for Future, Frauenhäuser, ein Naturschutzzentrum und den GuteNachtBus von fiftyfifty und vision:teilen - um nur einige Projekte zu nennen.

Die praktischen Einkaufshelfer werden nicht etwa aus neuen Stoffen sondern vielmehr aus alten Tischdecken, Servietten, Hemden und allem, was es sonst noch so aus fester Baumwolle oder Leinen gibt, genäht. Sie werden im Hochdahler Backstübchen in der Hildener Straße und in der Düsseldorfer Herkules-Bäckerei an der Ulmenstraße 120 gegen Spende abgegeben. Statt Brot oder Brötchen in Papiertüten mit nach Hause zu nehmen, setzen viele der Bäckereikund*innen dort inzwischen auf die Stoffbeutel. Wer Lust hat mitzunähen, ist herzlich willkommen und kann sich unter heimat-erde@posteo.de per Email melden.


Auch ein schönes Weihnachtsgeschenk: Unser Straßenhunde-Kalender. Jetzt bei fiftyfifty-Verkäufer*innen für nur 10 Euro. (Foto: Jana Rosnowski)

Kalender für arme Hunde

Unser Verkäufer Sven, hier mit Hündin Sindnai, freut sich: „Der Straßenhunde-Kalender ist ein Lichtblick in schweren Zeiten, weil er sich super verkauft." Zum ersten Mal wurden alle Fotos und Texte von den Obdachlosen selbst gemacht. Mega.

Auf der Straße nur 10 Euro, davon die Hälfte für Sven und Co. Online leider teurer, um den günstigen Preis auf der Straße zu halten. (Link: Zum Shop

„Ein Kalender für arme Hunde", sagt Sven, der anregt, auch die fiftyfifty-Zeitung zu kaufen. Denn wenn die Auflage runter geht, geht fiftyfifty kaputt. (Danke an Sie liebe/r Leser*in, die/der Sie diese Zeitung gekauft haben.)