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Unternehmer Albrecht Woeste und Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller bei der Übergabe einer neuen Wohnung an die ehemals Obdachlose Steffi. (Foto: duesseldorf.canto.de)

Kurzmeldungen

Unternehmer stiftet Wohnung

Durch eine großzügige Spende des Unternehmers und Düsseldorfer Ehrenbürgers Albrecht Woeste konnte fiftyfifty erneut drei Wohnungen für das Housing-First-Projekt erwerben. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, seit 2021 Schirmherr von Housing First, war auch dabei, als der Spender eines der drei Apartments an die 46-jährige langzeitwohnungslose Steffi übergab. Albrecht Woeste sagte: „Mit meiner Spende möchte ich dazu beitragen, dass Menschen aus schwierigen Lebenssituationen eine zweite Chance bekommen. Housing First bietet genau diesen Neustart, weshalb ich mich sehr freue, ein so wirkungsvolles Projekt nachhaltig unterstützen zu können.“ fiftyfifty hat bereits über 120 Wohnungen für Obdachlose - zwei Drittel im eigenen Besitz und ein Drittel von Privatleuten und Wohnungsbaugesellschaften. Weitere 14 Wohnungen befinden sich derzeit im Ankauf. fiftyfifty-Geschäftsführer Hubert Ostendorf freut sich über das Engagement des ehemaligen Henkel-Managers: „Ohne zivilgesellschaftliches Engagement hätten wir all die Wohnungen nicht bereitstellen können. Wir sind Herrn Woeste zu größtem Dank verpflichtet.


Von der Straße in die Küche

Gemeinsam mit dem Unternehmen Metro werden seit 2024 Bewohner*innen aus dem fiftyfifty-Projekt Housing First an gastronomische Berufe herangeführt. Das Ziel: die Integration in den Arbeitsmarkt. Damals absolvierten sechs Teilnehmer*innen unter Begleitung von Projektleiter Dennis Nikolay ein praxisnahes Training. Die Metro stellte ihre Versuchsküche zur Verfügung und gab erste Einblicke in die Arbeit. Nun gab es die zweite Auflage, bei der fünf Teilnehmer*innen den Workshop durchliefen. Doch bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt erweist sich das Jobcenter als Problem. Statt froh zu sein, dass aktiv dabei unterstützt wird, aus ehemaligen Bürgergeldempfänger*innen festangestellte Arbeitnehmer*innen zu machen, legt man dort Steine in den Weg. Denn für Praktika bis zu vier Monaten werden Wohnung und Bürgergeld nicht bezahlt – obwohl es sehr gute Chancen gibt, dass der Leistungsbezug später komplett entfallen kann. Ein Umdenken im Jobcenter ist notwendig.

Metro-Koch Lars Klapdohr mit seinem neuen Mitarbeiter Heiko, der lange auf der Straße gelebt hat und nun im fiftyfifty-Projekt Housing First eine Wohnung gefunden hat. (Foto: ddorf-aktuell.de)


Susanne und andere auf Facebook

Susanne ist fiftyfifty-Verkäuferin seit vielen Jahren. Sie möchte mitteilen, dass sie sehr an der Inflation leidet und auf den Verkauf der fiftyfifty angewiesen ist. Sie hat eine schwere Lungenerkrankung und braucht neben Sauerstoff oft Medikamente, die die Kasse nicht bezahlt. Sie freut sich, wenn sie viele Zeitungen verkauft und auch das ObdachLOS, mit dem tolle Preise gewonnen werden können. Susanne sagt: „fiftyfifty lesen lohnt sich immer.“ Sie und viele andere, die diese Zeitung verkaufen, stellen wir seit geraumer Zeit mit viel Beachtung auf Facebook vor.

Susanne und viele andere unserer Verkäufer*innen sind auf das Geld, das sie mit fiftyfifty machen, angewiesen. (Foto: Franziska Boy)