Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wie wichtig ist es, mit unserem Anliegen auch junge Menschen zu erreichen. Deshalb gehen wir von fiftyfifty immer wieder in Schulen und Hochschulen, so auch regelmäßig in die Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf. Mal entwerfen die 15- bis 17-Jährigen im Fachbereich Gestaltung Postkarten gegen Obdachlosigkeit, mal verfassen sie im Bereich Sprache engagierte Texte, die sich kreativ mit dem Skandal der Armut befassen, wie in dieser Ausgabe - einfühlsam, anklagend, engagiert.

Rio, Malia und Julieta etwa haben Passant*innen vor einem Bahnhof zu ihren Vorurteilen gegenüber Obdachlosen befragt.

Julia hat Kraniche in Origami-Technik gefaltet, die in Japan ein Zeichen der Hoffnung sind - aus Mietverträgen, um die Hoffnung zu symbolisieren, die Housing First gibt.

Matilda hat eine Gedicht verfasst. Ein Auszug: Was tun, wenn man allein ist / und niemanden mehr hat? / Wenn die eigene Familie sich schämt / und du als Schmutz angesehen wirst.

Alexander hat Rap-Lyrics verfasst - mit Hilfe von KI. Eine Kostprobe: Denn jeder hat eine Geschichte zu erzählen. / In den Augen der Obdachlosen, das Leid, das sie quälen. / Wir sind alle nur einen Schritt entfernt, / von einer Realität, die oft keiner kennt.

Heidi hat eine Kurzgeschichte geschrieben und dazu ein Bild gemalt.

Und, und, und.

Da sage niemand, dass sich junge Menschen nur für TikTok interessieren und nicht sensibel wären für die Nöte der Ärmsten in unserer Gesellschaft.

Eine anregende Lektüre wünschen Ihnen die jungen Leute und das ganze fiftyfifty-Team.

PS: Lassen wir nicht zu, dass Resignation unser Denken, Fühlen und Handeln beherrscht. Bitte setzen Sie ein Zeichen der Hoffnung und spenden Sie für obdachlose Menschen. Unser Konto: Asphalt e.V./fiftyfifty, DE35 3601 0043 0539 6614 31 oder online unter www.fiftyfifty.de.

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