Die Zukunft unserer Straßenzeitung fiftyfifty ist bedroht. Die Digitalisierung und die anhaltende Corona-Krise machen uns schwer zu schaffen. (Hier mehr Infos: https://www.fiftyfifty-galerie.de/artikel/6944/fiftyfifty-retten-mit-einem-digital-sttzungsabo-ab-38-euro-pro-jahr) Um die PAPIER-Ausgabe der fiftyfifty zu stützen, bitten wir Sie sehr herzlich um Abschluss eines Digital-Soli-Abos. Hier klicken, bitte: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/7278/1-2-3-fiftyfifty-digital-abo

Liebe Leserinnen und Leser,

für die Februar-Ausgabe ist uns ein besonders guter Beitrag gelungen. Wir bringen ein Interview mit der bekannten Schauspielerin Anna Schudt (Tatort, Ein Schnupfen hätte auch gereicht, Die Bürgermeisterin …). Darin sagt sie: "Ein Dach über dem Kopf zu haben, eine Identität, eine Adresse, vier Wände die einen beschützen können, sind oft der Ausgangspunkt, von dem aus man in ein neues Leben starten kann. Niemand sollte auf der Straße leben müssen und so unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind die Gründe, warum jemand kein Dach über dem Kopf hat. Es ist enorm wichtig, immer wieder Chancen zu bieten die Straße zu verlassen, daher ist Housing First ein enorm wichtiges Projekt.“ Außerdem: „Ich versuche meinen Kindern Sinn für Gerechtigkeit, soziale Verantwortung, die Freude am Teilen und sehr viel Liebe und Vertrauen mitzugeben. Sie sind nicht direkt betroffen von Krieg und sozialer Ungerechtigkeit, wir leben auf der absoluten Sonnenseite. Es ist einfach für uns, immer den Kopf über Wasser zu halten. Aber eben deshalb ist es wichtig, sich zu engagieren und zu wissen, dass man viel zu geben hat.“ Und: "Je mehr man versteht, wie fragil die Sicherheit der Gesundheit ist, desto vorsichtiger wird man, das hat allerdings auch seine Nachteile. Die Sorglosigkeit verschwindet, die Risikofreude. Nicht ganz, aber doch immer wieder spürbar. Aber, da ich sehr lange sorglos gelebt habe und mich für unsterblich hielt, ist es ok, etwas achtsamer mit der eigenen Gesundheit umzugehen.“ Schließlich: "Für mich gibt es zwei wichtige Dinge in meinem Leben: meine Familie und die Schauspielerei. Für beides habe ich genug Zeit.“

Genießen Sie das neue Heft, kaufen Sie es bitte mindestens einmal im Monat - sofern möglich - auf der Straße. Damit Menschen ohne Chancen wieder eine Chance erhalten.

Danke, dass Sie uns helfen.

Herzlichst, Ihr

Hubert Ostendorf

 

PS: Auch jede Spende ist willkommen. Bitte spenden Sie auf unser Konto von asphalt e.V./fiftyfifty bei der Postbank Essen, DE35 3601 0043 0539 6614 31 oder online hier: www.fiftyfifty-galerie.de/spenden.

Wir bitten Sie auch, sofern noch nicht geschehen, die fiftyfifty nicht nur auf der Straße zu kaufen, das natürlich in jedem Fall!!!, sondern auch digital zu abonnieren, so, wie dies bereits fast 1.400 Menschen getan haben. Mit dem Digital-Abo tragen Sie dazu bei, dass wir trotz des Auflagenrückgangs die Print-Ausgabe, die für Obdachlose überlebenswichtig ist und durch die jeden Monat über 100.000 Euro auf der Straße umverteilt werden, weiter produzieren können. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit ab 38 Euro/Jahr hier: https://www.fiftyfifty-galerie.de/artikel/6944/fiftyfifty-retten-mit-einem-digital-sttzungsabo-ab-38-euro-pro-jahr. (Jede/r neue Abonnent*in bekommt ein Kunstwerk geschenkt.)

PPS: Bitte kein Bettelgeld geben, sondern das Heft auch tatsächlich abnehmen (Tip gerne). Die neue fiftyfifty mit diesen und weiteren Beiträgen ist bei den fiftyfifty-Straßenverkäufer*innen im Verbreitungsgebiet erhältlich. Wie üblich für 2,80 Euro, die Hälfte davon ist für den/die Verkäufer*in.