Die Zukunft unserer Straßenzeitung fiftyfifty ist bedroht. Die Digitalisierung und die anhaltende Corona-Krise machen uns schwer zu schaffen. (Hier mehr Infos: https://www.fiftyfifty-galerie.de/artikel/6944/fiftyfifty-retten-mit-einem-digital-sttzungsabo-ab-38-euro-pro-jahr) Um die PAPIER-Ausgabe der fiftyfifty zu stützen, bitten wir Sie sehr herzlich um Abschluss eines Digital-Soli-Abos. Hier klicken, bitte: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/7278/1-2-3-fiftyfifty-digital-abo

Liebe Leserinnen und Leser,

neulich haben wir im Team zusammen gesessen und über unsere derzeit schwierige Lage bei fiftyfifty geredet. Es gibt sehr viele Probleme in der Versorgung von Obdachlosen. Die Corona-Pandemie hat extrem viel Geld gekostet. Und: Nach der Flut sind auch die Spenden total weggebrochen, weil viele Menschen verständlicherweise für die Flutopfer spenden. 

Ein besonders großes Problem ist die Auflage unserer Zeitung. Immerhin verkaufen die Wohnungslosen noch etwa 20.000 pro Monat. Aber die Auflage lag einmal bei etwa 40.000. Dass unserem Verlag damit notwendige Einnahmen wegbrechen, konnten wir ein wenig durch ein neu eingeführtes Digital-Abo kompensieren - wenn Sie noch keines haben, gerne ab 38 Euro pro Jahr abschließen.

Schlimm ist aber die Not auf der Straße. Viele ehemalige Verkäufer*innen bieten die fiftyfifty aber gar nicht mehr an, weil sie zunehmend schlechte Erfahrungen von Ablehnung und Ausgrenzung machen. Damit fallen wichtige Einnahmen für die Ärmsten der Armen weg, die wir in den schlimmsten Corona-Wochen zum Beispiel mit Lebensmittelgutscheinen ansatzweise ausgleichen konnten.

Wir alle bei fiftyfifty wissen, dass viele von Ihnen schon für obdachlose Menschen gespendet haben. Und: Gerade erst ist unsere Jubiläumsausstellung im NRW Forum Düsseldorf zu Ende gegangen, die zum Glück sehr erfolgreich lief. Aber das Geld aus den Verkaufserlösen von Benefiz-Kunst ist schon langfristig für housing first verplant gewesen und für den Ankauf von Apartments für Obdachlose verwendet worden. Insofern stehen wir wieder nahezu mittellos da.

Daher unsere große Bitte: Vielleicht könnten Sie uns (noch einmal) helfen. Jede Spende ist willkommen. Bitte spenden Sie auf unser Konto von asphalt e.V./fiftyfifty bei der Postbank Essen, DE35 3601 0043 0539 6614 31 oder online hier: www.fiftyfifty-galerie.de/spenden.

Wir bitten Sie auch, sofern noch nicht geschehen, die fiftyfifty nicht nur auf der Straße zu kaufen, das natürlich in jedem Fall!!!, sondern auch digital zu abonnieren, so, wie dies bereits fast 1.000 Menschen getan haben. Mit dem Digital-Abo tragen Sie dazu bei, dass wir trotz des Auflagenrückgangs u.a. durch Corona die Print-Ausgabe, die für Obdachlose überlebenswichtig ist und durch die jeden Monat über 100.000 Euro auf der Straße umverteilt werden, weiter produzieren können. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit ab 38 Euro/Jahr hier: https://www.fiftyfifty-galerie.de/artikel/6944/fiftyfifty-retten-mit-einem-digital-sttzungsabo-ab-38-euro-pro-jahr. (Jede/r neue Abonnent*in bekommt ein Kunstwerk im Wert von 140 Euro geschenkt.)

PS: Bitte kein Bettelgeld geben, sondern das Heft auch tatsächlich abnehmen (Tip gerne). Die neue fiftyfifty mit diesen und weiteren Beiträgen ist bei den fiftyfifty-Straßenverkäufer*innen im Verbreitungsgebiet erhältlich. Wie üblich für 2,40 Euro, die Hälfte davon ist für den/die Verkäufer*in.