Die Zukunft unserer Straßenzeitung fiftyfifty ist bedroht. Die Digitalisierung und die anhaltende Corona-Krise machen uns schwer zu schaffen. (Hier mehr Infos: https://www.fiftyfifty-galerie.de/artikel/6944/fiftyfifty-retten-mit-einem-digital-sttzungsabo-ab-38-euro-pro-jahr) Um die PAPIER-Ausgabe der fiftyfifty zu stützen, bitten wir Sie sehr herzlich um Abschluss eines Digital-Soli-Abos. Hier klicken, bitte: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/7278/1-2-3-fiftyfifty-digital-abo

 

Im Juni-Heft von fiftyfifty bringen wir ein Interview mit CDU-Chef Armin Laschet, das zugleich in den meisten anderen Straßenzeitungen Deutschlands erscheint. Annette Bruhns von Hinz&Kunzt in Hamburg hat sich mit ihm getroffen. Die Fragen haben die Straßenzeitungen zuvor gemeinsam zusammengetragen. Das Interview ist Teil einer Reihe, bei der die Spitzenkandidat*innen aller demokratischen Parteien befragt werden. Zuvor schon wurden Interviews mit Robert Habeck (Grüne), Olaf Scholz (SPD) und Christian Lindner (FDP) veröffentlicht. 

Laschet äußert sich auf Nachfrage zu verschiedenen sozialen Themen: Er sei „selbst seit Jahren mit einer Wohungslosen-Initiative in Aachen verbunden.“ Das von fiftyfifty maßgeblich in NRW beförderte Housing First sei "ein Modellprojekt. Wenn es gut funktioniert, und den Eindruck habe ich, kann es natürlich eine Blaupause sein für andere in Deutschland.“ Es brauche "Regeln gegen überhöhte Mietkostensteigerungen.“ Allerdings lehnt er einen Mietendeckel sowie auch eine Vermögensabgabe für Superreiche ab. Laschet wörtlich: "Das Problem einer Vermögenssteuer ist doch, dass sie besonders den Mittelstand trifft. Also die vielen Familienunternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Das wäre jetzt die falsche Antwort gerade auch für die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in diesen Betrieben arbeiten.“

Außerdem in der neuen fiftyfifty (u.a.): Ein kabarettistischer Beitrag von Anka Zink über das Versagen der Gesundheitsämter in Corona-Zeiten, ein Plädoyer von medico international für die Freigabe der Patente auf Corona-Impfstoffe für ärmere Länder, ein einfühlsames textliches wie fotografisches Porträt über unseren fiftyfifty-Verkäufer Thomas, der ein hartes Leben führt und sich tapfer gegen alle Widrigkeiten behauptet, und viele, viele Beiträge mehr. Bitte lesen Sie selbst, es lohnt sich.

Und bitte denken Sie daran: Wenn Sie auf der Straße eine/n unserer Verkäufer*innen sehen, gehen Sie bitte nicht vorbei, ohne ein Heft zu kaufen. Die Not ist gerade jetzt, in der Corona-Pandemie, sehr groß. Viele klagen, dass sie gemieden würden und kaum noch Geld auf der Straße machen. Danke, wenn Sie helfen.

Wir bitten Sie auch, sofern noch nicht geschehen, die fiftyfifty nicht nur auf der Straße zu kaufen, das natürlich in jedem Fall!!!, sondern auch digital zu abonnieren, so, wie dies bereits fast 1.000 Menschen getan haben. Mit dem Digital-Abo tragen Sie dazu bei, dass wir trotz des Auflagenrückgangs u.a. durch Corona die Print-Ausgabe, die für Obdachlose überlebenswichtig ist und durch die jeden Monat über 100.000 Euro auf der Straße umverteilt werden, weiter produzieren können. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit ab 38 Euro/Jahr hier: https://www.fiftyfifty-galerie.de/artikel/6944/fiftyfifty-retten-mit-einem-digital-sttzungsabo-ab-38-euro-pro-jahr. (Jede/r neue Abonnent*in bekommt ein Kunstwerk – Fisch Multiple plus Grafik von Kondo - im Wert von 100 Euro geschenkt.)

 

PS: Bitte kein Bettelgeld geben, sondern das Heft auch tatsächlich abnehmen (Tip gerne). Die neue fiftyfifty mit diesen und weiteren Beiträgen ist bei den fiftyfifty-Straßenverkäufer*innen im Verbreitungsgebiet erhältlich. Wie üblich für 2,40 Euro, die Hälfte davon ist für den/die Verkäufer*in.