Die Zukunft unserer Straßenzeitung fiftyfifty ist bedroht. Die Digitalisierung und die anhaltende Corona-Krise machen uns schwer zu schaffen. (Hier mehr Infos: https://www.fiftyfifty-galerie.de/artikel/6944/fiftyfifty-retten-mit-einem-digital-sttzungsabo-ab-38-euro-pro-jahr) Um die PAPIER-Ausgabe der fiftyfifty zu stützen, bitten wir Sie sehr herzlich um Abschluss eines Digital-Soli-Abos. Hier klicken, bitte: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/7278/1-2-3-fiftyfifty-digital-abo

Die Dezember-Ausgabe der fiftyfifty ist eine Ausgabe mit Superlativen. Im Vorwort schreibt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: “Straßenmagazine wie fiftyfifty und andere Einrichtungen der Obdachlosenhilfe können (in der Corona-Krise) Unterstützung leisten. Sie verlieren ihre Leute nicht aus den Augen. ... Wer obdachlos ist, ist schutzlos, wenn ihm nicht geholfen wird. Alle Institutionen der Obdachlosenhilfe sind deshalb auf unsere Wahrnehmung und Hilfe angewiesen, gerade in dieser Zeit, in der sich Deutschland und Europa darauf konzentrieren, die Corona-Krise zu überwinden.” Campino, Front-Mann der Toten Hosen, äußert sich im Interview über sein Buch “Hope Street” über Glück, Niederlagen, seine Zeit bei der Bundeswehr und das Verhältnis zu seinen Eltern. Campino wörtlich: “Es brauchte eine gewisse Zeit, bis meine Mutter verstanden hatte, dass Punk nicht nur destruktiv ist. Nachdem es bei meinen Eltern einmal klick gemacht hatte, war es auch gut.” Und – über die Anfänge der Band: “Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, mit ein paar anderen Pappnasen irgendwo im Keller zu stehen und einen Mordsradau zu machen. Jeder hatte eine Plastiktüte mit drei Flaschen Altbier mitgebracht. Niemand von uns trug sich mit irgendwelchen Karrieregedanken. Dass man mit Musik auch Geld verdienen konnte, entwickelte sich erst sehr spät.”

In der Titel-Geschichte beschäftigt sich unser Kulturredakteur Olaf Cless mit dem 200sten Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Duckmäusertum etwa sei Beethovens Sache nicht gewesen. In geselliger Wirtshausrunde nahm er kein Blatt vor den Mund – Freunde rieten ihm zu mehr Vorsicht vor den Wiener Polizeispitzeln. Als bei einem Salonkonzert ein Adliger penetrant weiterplauderte, soll Beethoven das Spiel abgebrochen und laut erklärt haben, für solche Schweine spiele er nicht. Kein Geringerer, als der Maler und Bildhauer Markus Lüpertz hat passend zur Titelgeschichte eine Grafik gestiftet: 20 Mal eine handsignierte Detail-Fotografie seiner Beethoven-Skulptur im Bonner Hofgarten (C-Print, 40 x 30 cm, handsigniert: für 580 Euro hier SICHER kaufen: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/490/markus-lpertz oder ab 220 Euro hier VIELLEICHT ersteigern (runterscrollen): https://www.fiftyfifty-galerie.de/auktion.

Neu auch, für 10 Euro (statt 28 Euro) im Straßenverkauf und online in unserem Shop zu bestellen: Das Kultur- und Kochbuch gegen Hunger und Obdachlosigkeit - ein Kooperationsprojekt zwischen fiftyfifty und der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf. Der Druck wurde mit Unterstützung von Hilf Mahl! e.V. finanziert. Es geht um die Kulturgeschichte der Nahrung, um Hunger und Armut aber auch um Rezepte von Köch*innen oder Fernsehstars wie Back-Queen Enie van de Meiklokjes, Tim Raue und Christian Rach. Beiträge von Influencer*innen wie Sofia Tskakiridou, Ina Speck und Marisa Spies runden die Kapitel ab. Ein Buch zum Schlemmen und Genießen aber auch zum Nachdenken über unser tägliches Brot. Auf der Straße kaufen (besser) – oder online bestellen: https://www.fiftyfifty-galerie.de/shop. Einer kleinen Auflage liegt eine Grafik von Rosemarie Trockel (Abbildung rechts) bei. Die auf nur 60 Exemplare limitierte und handsignierte Auflage ist bis auf wenige Exemplare verkauft. Letzte Chance zum Erwerb der schönen Arbeit hier: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/546/rosemarie-trockel.

Diese und viele andere lesenswerte Artikel finden Sie in der neuen fiftyfifty. Wir wünschen Ihnen viel Gewinn bei der Lektüre.

Übrigens: Wenn Sie Verkäufer*innen der fiftyfifty auf der Straße sehen, kaufen Sie bitte eine Zeitung. Jeden Monat werden durch den Straßenverkauf über 100.000 Mio. Euro umverteilt – zwischen Obdachlosen, die nichts haben, und Menschen mit mehr oder weniger Einkommen. Dies soll auch so bleiben.

PS: Bitte kein Bettelgeld geben, sondern das Heft auch tatsächlich abnehmen (Tip gerne). Die neue fiftyfifty mit diesen und weiteren Beiträgen ist bei den fiftyfifty-Straßenverkäufer*innen im Verebreitungsgebiet erhältlich. Wie üblich für 2,40 Euro, die Hälfte davon ist für den/die Verkäufer*in.