Obdachlose protestieren als "Mafia-Bosse" gegen Bettelverbot
"Die Straße gehört allen. Auch uns." Mit diesen Worten von fiftyfifty-Verkäufer Django hat fiftyfifty vor dem Rathaus in der Düsseldorfer Altstadt gezeigt, was von dem geplanten Bettelverbot in der Landeshauptstadt zu halten ist - gar nichts! Stilecht als sogenannte „Bettelmafia“ sind unsere fiftys im dicken Mercedes vorgefahren um ihre Meinung zu den Plänen der Stadtspitze zu äußern. Neben Django erzählen auch Pino und Heiko von ihrer Vergangenheit und wie wichtig der Zeitungsverkauf und das Bitten um Geld in belebten Räumen wie der Altstadt sind, um Geld zur Überwindung der täglichen Not zu verdienen und um Kriminalität zu vermeiden. Betteln ist nicht das Problem, sondern Armut und Obdachlosigkeit. Es zu verbieten löst nicht das Problem sondern sorgt für Vertreibung und Ausgrenzung derer die es sowieso schon schwer in der Gesellschaft haben. Die Straße darf kein Ort sein, an dem Menschen unsichtbar gemacht werden.
https://www1.wdr.de/nrw/duesseldorf/bettelverbot-plan-100.html
https://www.wz.de/nrw/streit-um-vorschlag-zum-bettelverbot_aid-155964037