fiftyfifty protestiert gegen AfD
"Bitte nicht füttern" stand auf dem Käfig, den die fiftyfifty-Verkäufer*innen am Worringer Platz aufgestellt hatten. Mit ihrem "Freiluftgehege" protestierten die Obdachlosen gegen den Besuch der rechtsextremen brandenburgischen Landtagsabgeordneten Lena Kontré. Weil die AfD-Politikerin diese am liebsten wie die Tiere wegsprerren möchte, hatten die Verkäufer*innen des Düsseldorfer Straßenmagazins etwas mitgebracht und verteilten aus ihrem Käfig heraus Bananen. Motto: "Wir lassen uns nicht zum Affen machen." Oder, wie es auf 5.000 Aufklebern und einem Transparent zu lesen gab: Die AfD ist eine "Affenschande für Deutschland". ... Im Düsseldorfer Bahnhofsumfeld hat sich die AfD für Vertreibung und die Einkasernierung von Obdachlosen ausgesprochen. ... fiftyfifty-Chef Hubert Ostendorf: "Die AfD will sich hier nicht über Armut informieren. Sie will voller Verachtung auf sie herunterblicken. Auch im Dritten Reich wurden Arbeistlose einkaserniert und in Lager gesteckt, wo viele ermordet wurden." Colja Schliewa, EXPRESS
fiftyfifty-Chef Hubert Ostendorf erinnert in seiner Rede an die "Aktion Arbeitsscheu Reich" der Nazis, die viele Obdachlose und "Arbeitsscheue" in Konzentrationslagern ermordet haben. Foto: Klaus Klinger
Dominikanerpater Wolfgang Sieffert spricht sich für ein Verbot der AfD aus. Deren Menschenbild sei, insbesondere was Arme und Benachteiligte betrifft, menschenverachtend. Foto: Hubert Ostendorf
https://www1.wdr.de/nrw/duesseldorf/proteste-gegen-afd-spaziergang-in-duesseldorf-100.amp