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Barbara Kizza - Biographie

Barbara Kizza wurde am 23. Oktober 1982 als erstes von 5 Mädchen von Francis Mayanja und Agnes Nakawombe in Uganda geboren. Sie wuchsen in Mukono auf. Ihr Vater verstarb plötzlich, als sie sieben Jahre alt war, und ihre Mutter starb ein Jahr später und ließ Barbara mit den anderen Kindern allein zurück. Die Kinder wurden nach dem Tod der Mutter unter Menschen guten Willens aufgeteilt, die sie erzogen. Barbara kam in das Waisenhaus der Kleinen Schwestern des hl. Franziskus in Nkokonjeru, 80 km von Kampala entfernt. Hier besuchte sie die Grund- und Sekundarschule. Nach dem Sekundarschulabschluss erhielt sie die Zulassung zur Makerere-Universität in Kampala für den Studiengang in Industrieller Kunst und in der Vermarktung von Industrie-Design. Hier lernte sie zu malen. Sie beendete diese Studien mit dem Bachelor in Industrie-Design. Im Anschluss daran setzte sie ihre akademischen Studien im Bereich Sozialarbeit und Sozialverwaltung fort. Sie schloss die Studien mit dem Zertikat im Jahr 2004 / 2005 ab. Danach arbeitete sie in Nkokonjeru in einer Bäckerei.

Im Jahr 2008 verließ sie mit anderen Waisen zusammen das Waisenhaus und ließ sich am Rande von Kampala nieder, wo sie das St. Anthony’s Heim für Kinder gründete. Dort lebt sie mit derzeit 16 Kindern im Alter von 7 bis 19 Jahren zusammen. Alle sind Waisen, für die Barbara sorgt. Zudem fühlt sie sich für Waisen insgesamt verantwortlich und kümmert sich deshalb um die Schulausbildung und schulische Begleitung von weiteren 44 Kindern ohne Eltern. Insgesamt sorgt sie so für die Ausbildung von 60 Kindern. Für ihre Kinder arbeitet sie hart, um Unterstützung von Freunden und Einrichtungen in ihrem eigenen Land zu bekommen. Pro Jahr benötigt sie ca. 9.000 Euro für die Schulausbildung und Erziehung aller 60 Kinder zusammen. Darüber hinaus muss sie vor allem für die 16 Kinder in ihrem Haus während der Ferien die Lebenshaltungskosten zusammenbringen, was wenigstens 3.600 Euro ausmacht. Barbara nutzt alle Möglichkeiten zur Einkommensbeschaffung und hier wiederum besonders ihre künstlerische Arbeit, um all diese Ausgaben zu bewerkstelligen. Sie ist der fiftyfifty-Galerie für die Möglichkeit sehr dankbar, ihre Gemälde zum Wohl ihrer Kinder vorzustellen und zu verkaufen.