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Prinzenpaar besucht Gutenachtbus
Düsseldorf. 13 Termine zählte das Programm des Prinzenpaars. Dennoch haben Prinz Hanno I. und Venetia Sara am späten Montagabend noch einen Stopp beim Gutenachtbus eingelegt.

Das Projekt von Vision:Teilen und Fiftyfifty kümmert sich viermal in der Woche in der Altstadt und am Hauptbahnhof um Menschen, die arm sind oder auf der Straße leben und versorgt sie mit einer Mahlzeit und warmen Getränken. Jedes Prinzenpaar sucht sicht für seine Session ein Projekt aus, das es unterstützt. "Wir wollten ein Projekt auswählen, das noch nicht so bekannt ist", sagt Prinz Hanno. Dafür verkaufen Helfer des Prinzenpaares Pins auf Veranstaltungen, der Erlös ist für den Gutenachtbus bestimmt. Franziskanerbruder Peter Amendt, der 2005 die Initiative Vision:Teilen mitgegründet hat, freut sich über diese Beachtung für das Projekt. Es sei neben der finanziellen auch eine große moralische Unterstützung.

Der Besuch des Prinzenpaars dauert an diesem Abend nicht länger als eine Viertelstunde. Nach der Session wollen Hanno und Sara die Arbeit des Teams in Ruhe einen ganzen Abend begleiten.

(jaw)
Rheinische Post, 04.02.2016 – Beitrag herunterladen
 
Klasse: Prinzenpaar hilft Obdachlosen
Prinz Hanno und Venetia Sara sind ein absolutes Super-gute-Laune-Prinzenpaar. Aber sie denken auch an diejenigen, die nichts zu lachen haben, sammeln in Ihrer Session füäcke mit, die nun an Menschen, die auf der Straße leben, weitergeben werden.
Düsseldorfer Anzeiger, 03.02.2016
 
Schüler entwerfen Postkarten für Fiftyfifty
Düsseldorf. Eine verlassene Parkbank an der Königsallee, zwei geöffnete Handflächen oder Pappe, auf denen persönliche Sorgen stehen - die Schüler der Klassen der Medientechnischen-Assistenten an der Lore-Lorentz-Schule haben zum dritten mal Postkarten für Fiftyfifty gestaltet.

Es sind Bilder, die Mut machen sollen und die Aufmerksamkeit auf diejenigen lenken, die im Alltag oft untergehen: Düsseldorfer ohne Dach über dem Kopf. 25 Motive hat die Jahrgangsstufe 11 unter der Leitung von Lehrer Marcel Riedel entworfen und gelayoutet.

Die Fiftyfifty-Verkäufer erhielten die Sets zu Weihnachten. Sie sind erhältlich für fünf Euro.
Rheinische Post, 30.12.2015
 
fiftyfifty-Plakate im Rathaus
Zum 20-jährigen Bestehen des Straßenmagazins fiftyfifty haben Studierende des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf Großflächenplakate für die Kampagne "out of home" gegen Obdachlosigkeit gestaltet.
In einer Ausstellung im Rathaus, Marktplatz 2, zeigen fiftyfifty und die Studierenden der Hochschule bis zum 6. Januar die Street-Art-Poster.

"Als 'Protest-Poster' konzipiert machte die Plakatkampagne in diesem Jahr in unserer Stadt auf die Situation von obdachlosen Menschen aufmerksam und richtete sich gegen Obdachlosigkeit. Zugleich lenkte sie mit einfallsreichen Motiven den Blick auf fiftyfifty. Die Organisation, die vor allem durch das gleichnamige Straßenmagazin bekannt ist, leistet seit 20 Jahren Hilfe unterschiedlicher Art für Wohnungslose in Düsseldorf und unterstützt verschiedene Projekte. fiftyfifty ist eine unverzichtbare Ergänzung des breiten Angebotes für Wohnungslose, das die Stadt alleine oder zusammen mit freien Trägern vorhält", sagt Bürgermeister Günter Karen-Jungen.

Die Studierenden des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf haben die Kampagne unter der Leitung von Prof. Wilfried Korfmacher gestaltet. Das Motto "out of home" ist ein Begriff aus der Marketingkommunikation, der sich eigentlich auf diejenigen Medien bezieht, die üblicherweise nicht zuhause, sondern eben im öffentlichen Raum rezipiert werden.

"Und da das Medium des Plakates einer der prototypischsten Vertreter dieser Gattung ist, passt der Titel perfekt zu dieser Kampagne, die einmal mehr auf das gerade in großen Städten wie Düsseldorf nach wie vor drängende Problem der Obdachlosigkeit aufmerksam machen will", fasst Korfmacher die Intention der Aktion zusammen. Nachdem die Plakate schon im Sommer in der Düsseldorfer U-Bahn und auf den Straßen der Stadt gezeigt wurden, sind sie nun auch in der Ausstellung im Rathaus zu sehen.

Vorab wurden die drei besten Entwürfe der Kampagne am 8. Juli in der fiftyfifty-Galerie von einer hochkarätig besetzten Jury prämiert. Die Gewinner sind ebenfalls im Rathaus zu sehen: Thomas Straleks Variation des berühmten Werbeslogans "Bitte ein Bett" (1. Preis), Melanie Hartmann und Sarah Stühmer mit ihrer Persiflage auf das Quiz "Wer wird Millionär" (2. Preis) und Aladin Cabarts Porträt des fiftyfifty-Verkäufers Thomas auf der Kö (3. Preis).

Neben den Plakaten ist in der Ausstellung im Rathaus auch ein Bodenrelief der Künstlerin Ulrike Holthöfer ausgestellt. Das Relief trägt den Namen "Society Man with Child".
Düsseldorfer Anzeiger, 14.12.2015
 
Richter-Auktion für fiftyfifty bringt 400.000 Euro
Düsseldorf - Die Düsseldorfer Obdachlosen-Hilfe fiftyfifty kann sich über rund 400.000 Euro freuen. Das ist der Erlös einer Kunstauktion (in Köln), bei der Werke des Düsseldorfer Künstlers Gerhard Richter versteigert wurden. Die Auktion war Teil des großen Benefizverkaufs zum 20-jährigen Bestehen von fiftyfifty. Dafür haben viele Künstler Werke gestiftet - neben Richter zum Beispiel auch Wim Wenders oder Katharina Fritsch. Die Werke sind bis Mitte Dezember (16. Dezember) in der e.on-Zentrale hier in Düsseldorf zu sehen. fiftyfifty will von dem Erlös Wohnungen für Obdachlose mieten. Von der Gerhard Richter-Auktion hatte man sich allerdings mehr erhofft - die Werke gingen unter ihrem Schätzwert über den Tisch.
Antenne Düsseldorf, 26.11.2015
 
Richter-Edition bringt Obdachlosenhilfe fast 400 000 Euro
Eine Versteigerung von Arbeiten des Kunststars Gerhard Richter zugunsten der Düückgeblieben.
Bei der Herbstauktion des Kölner Auktionshauses Van Ham wechselten am Donnerstag füür insgesamt 394 000 Euro den Besitzer. Insgesamt waren sechs Arbeiten direkt aus dem Atelier Richters angeboten worden, die jeweils auf 70 000 bis 100 000 Euro taxiert waren. Drei Werke blieben knapp unter dem Schätzwert, eines wurde gar nicht verkauft, während eine Arbeit nach einem Bietergefecht für 130 000 Euro unter den Hammer kam. Die Edition von Richter ist Teil eines Benefizverkaufs von über 100 Werken namhafter Künstler zum 20-jäünstler, darunter auch Imi Knoebel, Katharina Fritsch, Candida Höfer, Wim Wenders, Andreas Gursky und Thomas Schütte, hatten Werke füören, werden bis zum 16. Dezember in der Düsseldorfer Zentrale des Energieunternehmens Eon zum Verkauf angeboten. Mit dem erhofften Erlö
Focus Online, 26.11.2015
 
Hoppeditz-Protest der fiftyfifty-Verkäufer mit Juhnke-Puppe
Zum Hoppeditz-Erwachen am Mittwochmorgen begingen die Verkäufer des Straßenmagazins fiftyfifty eine außergewöhnliche Karnevalsaktion. Dabei spielte eine Harald Juhnke-Puppe eine Rolle.
Am Morgen trafen sich die Nichtsesshaften vor dem Carsch-Haus. Mit dabei: Wandmalkünstler Klaus Klinger, der eine überlebensgroße Figur des verstorbenen Entertainers Harald Juhnke gefertigt hatte. Zusammen zog die Gruppe mit einem Karnevalswagen los, um pünktlich um 11.11 Uhr das Rathaus zu erreichen. Dabei grölten die fiftyfifty-VerkäuferInnen den Gassenhauer:
" Ja, wir haben ein Idol." Vorneweg trugen sie ein Transparent mit der Aufschrift: "Harald Juhnke war einer von uns."

Die augenzwinkernde Aktion ist ein Protest gegen die Düsseldorfer Straßensatzung, in der "Lagern, aggressives Betteln und störender Alkoholgenuß" verboten sind. fiftyfifty-Streetworker Oliver Ongaro: "Die Straßensatzung wird einseitig gegen Obdachlose angewendet.
Wenn Prominente öffentlich Alkohol trinken, oder Fußballfans, schreitet das Ordnungsamt nicht ein." Ein entsprechendes Flugblatt, auf dem die Kritik an der Straßensatzung erläutert wird, wurde an Passanten verteilt.
Düsseldorfer Anzeiger, 11.11.2015
 
Fiftyfifty hofft auf eine Million Euro für Obdachlose
Düsseldorf. Da kommt etwas Großes auf Hubert Ostendorf zu: Eine von Eon organisierte Benefiz-Kunstausstellung mit Verkauf im November soll seinem Verein für Obdachlosenhilfe Fiftyfifty mehrere hunderttausend Euro bringen. Von dem Geld will er Appartements kaufen, in denen Wohnungslose leben können, bis sie eine eigene Unterkunft gefunden haben. Zu der Aktion haben sich mehr als 70 internationale Künstlern gefunden, die ihre Werke spenden.

"Fast alle, die wir gefragt haben, wollten mitmachen", sagt Dorothee von Posadowsky, Organisatorin von Eon. Die Preise für die Bilder sollen zwischen 500 bis 50 000 Euro rangieren, je nach Renommee der Künstler. Die oberste Preiskategorie dürften die Bilder von Gerhard Richter und Fotos von Thomas Ruff bestimmen, aber auch aufstrebende Künstler wie der in Berlin lebende Maler Christian Awe und der Südafrikaner Pieter Hugo sind unter den Spendern. Dessen Fotos von Straßenszenen passen laut von Posadowsky besonders gut zum Thema. "Einige der Künstler hatten noch nie etwas von Fiftyfifty gehört, als wir sie darauf ansprachen", sagt die Kunst-Expertin. Die Ausstellung selbst folge keinem Leitfaden, die Bilder vereint allein die Tatsache, dass ihre Erschaffer sie für den Obdachlosenverein spenden. "So eine Ausstellung passt sehr gut in die Zeit", findet von Posadowsky. Eon sammelt schon seit Längerem Kunst, zum 20-jährigen Bestehen von Fiftyfifty sei die Idee zu einer Kooperation gekommen.

Für Fiftyfifty-Geschäftsführer Ostendorf ist die Aktion mehr als bloßes Spendensammeln: "Das ist das Größte, was wir je gemacht haben." Seit zwanzig Jahren schon sammelt der Verein in der eigenen Galerie an der Jägerstraße Kunstwerke, die für den Kauf neuer Wohnungen für Obdachlose versteigert werden. Einen "siebenstelligen Betrag", wie Ostendorf ihn sich erhofft, habe aber noch keine Ausstellung eingebracht. Dabei scheint es sogar zu einem gewissen Wettbewerb zwischen den Spendern zu kommen: Wim Wenders habe auch zugesagt, ein Bild zu spenden, wolle aber erst einmal sehen, wie großzügig die anderen Künstler sind.

Das Geld will Ostendorf "in Beton" investieren. Die Einnahmen der Ausstellung sollen insgesamt bis zu 20 neue Wohnungen und deren Einrichtung finanzieren. Diese sogenannten "Start-Up-Appartements" seien eine gute Möglichkeit, Obdachlose in eigene Wohnungen zu bringen. "Das funktioniert sehr gut", sagt Ostendorf. Mit dem Konzept sei es in der Vergangenheit oft sogar gelungen, als "unvermittelbar" geltende Menschen ohne eigenes Einkommen eine Wohnung zu beschaffen.

Die Ausstellung "Kunst für Obdach - 20 Jahre Fiftyfifty" beginnt mit einer Vernissage für ausgewählte Gäste am 2. November, Eröffnung ist einen Tag später. Bis zum 16. Dezember sind dann 100 Bilder von deutschen und ausländischen Künstlern zu sehen und zu kaufen, um obdachlosen Menschen in der Stadt zu helfen. Oliver Burwig
Rheinische Post, 08.11.2015
 
www.sat1nrw.de/archivbeitraege/kunst-fuer-obdachlose-146148/
Sat 1, 06.11.2015
 
www.xity.de/video/1_1_9423/creative_mornings_mit_fiftyfifty-verkaeufer_markus.html
07.10.2015
 
Der Mann hinter den Fiftyfifty-Hunden
Düsseldorf. Angefangen hat alles mit Pina. Michael Englert hatte den Mischlingshund von einer Freundin für ein Jahr an sich genommen, weil sie in Australien unterwegs war. "Ich war absoluter Anfänger und hatte wenig Ahnung von Hunden", sagt der Fotograf im Rückblick. Doch das änderte sich schnell.

Und da er sich ohnehin ehrenamtlich engagieren wollte, sprach Englert vor zwei Jahren Hubert Ostendorf von Fiftyfifty an, ob er nicht die Aufnahmen für den Straßenhunde-Kalender machen könnte. Ostendorf willigte ein. Zum ersten Mal konnte man im vergangenen Jahr Englerts Hundebilder sehen. Nun ist der zweite Kalender veröffentlicht worden.


Dieser Hund ist eines von 13 Motiven des Kalenders. FOTO: Wiefels, Jan
Der 33-Jährige ist freier Fotograf, seine Aufnahmen wurden bereits von der "Zeit", der "Süddeutschen Zeitung" und dem "Spiegel" gedruckt. Doch all diese Erfahrung hat ihm bei der Arbeit mit den Hunden der Obdachlosen nur bedingt weitergeholfen. "Die erste Lektion, die ich lernen musste, war, immer ein Leckerli dabei zu haben", sagt Englert. Zudem achtete er darauf, sich nicht "zu groß" zu machen und sich nicht zu schnell bewegen, um die Tiere nicht zu verschrecken.

Er passte Hunde und Halter bei den Treffen von Underdog ab. Das Projekt bietet veterinärmedizinische Hilfe an, zu den Treffen kommen regelmäßig mehrere dutzend Obdachlose mit ihren Hunden. "Sie machen großartige Arbeit", findet der Fotograf, der aus Heidelberg stammt und seit 2002 in Düsseldorf lebt. Die Hundehalter reagierten durchweg positiv. "Jeder freut sich, wenn ich ihn frage", sagt Englert.


Die Bilder sind alle schwarz-weiß gehalten. FOTO: Michael Englert
In einer Auflage von 8000 Stück hat Fiftyfifty den Kalender drucken lassen. Von dem Kaufpreis von zehn Euro gehen fünf Euro an den Verkäufer. Bei Passanten sei der Kalender beliebt, viele würden danach fragen und ihn zum Beispiel zu Weihnachten verschenken, sagen Verkäufer. "Die ersten beiden Kalender wurden mir kurz nach dem Abholen abgekauft", erzählt zum Beispiel Verkäuferin Sandra. Für Fiftyfifty ist der Kalender trotz aller Beliebtheit auch jedes Jahr ein finanzielles Wagnis. Zwei Euro müssen laut Hubert Ostendorf als Mehrwertsteuer abgeführt werden, bleibt unterm Strich ein Erlös von drei Euro, um die Produktionskosten zu decken. Bis zum Jahresende müssten möglichst alle Exemplare verkauft werden, sonst wolle sie niemand mehr haben, so Ostendorf. Um so wichtiger sei es angesichts dieser Zwänge, dass Michael Englert seine Dienste ehrenamtlich zur Verfügung stellt.

Englert schätzt an der Arbeit die Begegnungen mit den Menschen. So habe er für den ersten Kalender einen Mann aus Polen kennengelernt. Häufiger sei der Obdachlose mit seinen Hunden einfach am Rhein unterwegs gewesen und bis nach Köln gewandert. "Er wusste in vielen Dingen besser Bescheid als ich", sagt Englert. In das gängige Klischee von Obdachlosen habe er überhaupt nicht gepasst.

Den Straßenhunde-Kalender gibt es bei Fiftyfifty-Verkäufern in der Stadt sowie im Internet unter www.fiftyfifty.de. Jan Wiefels
Rheinische Post, 07.10.2015
 
Studentin (27) gründet Modelabel mit Obdachlosen
Düür ihre Bachelor-Arbeit in monatelanger Arbeit ein Modelabel mit Obdachlosen gegründet.
Die Düsseldorferin ließ fiftyfifty-Verkäüür ihr Studienprojekt die Note 1,3 bekam. Vom Erlös sollen Schlafsäcke gekauft werden.
Fiftyfifty-Geschäftsfüäufer, die mitgemacht haben, präüße) wünscht sich mehr Nächstenliebe unter den Menschen. Deshalb malte sie ein großes gelbes Herz.
Die T-Shirts gibt es bei fiftyfitfty zu kaufen.
Bild, 31.08.2015 – Beitrag herunterladen
 
www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duesseldorf/videofussballstartrifftobdachlose102_size-L.html
WDR, 14.07.2015
 
Pfandring
www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duesseldorf/videopfandringefuerduesseldorf100_size-L.html
WDR, 19.06.2015
 
Tote Hose legt sich für Obdachlosen mit Aldi an
Düsseldorf (dpa/lnw) - Tote-Hosen-Gitarrist Breiti (51) legt sich für Obdachlose mit Aldi an. Nachdem Aldi Süd den obdachlosen Verkäufern eines Straßenmagazins in Düsseldorf ein Verkaufsverbot vor den Aldi-Filialen erteilt hat, will nun der Musiker am kommenden Donnerstag die Magazine vor einer Aldi-Filiale verkaufen, teilte das Magazin «fiftyfifty» am Dienstag mit. Der Lebensmittel-Discounter Aldi Süd hatte das Verbot damit begründet, dass sich wiederholt Kunden über Belästigungen durch die Zeitungsverkäufer beschwert hätten. Gespräche hätten nicht gefruchtet, so dass man sich zu diesem Schritt entschlossen habe.
Die Welt, 09.06.2015
 
Obdachlose verbannt: Breiti verkauft fiftyfifty vor Aldi
Düsseldorf. Dass manche Supermarkt-Ketten vor ihren Filialen keine Verkäufer des Obdachlosen-Magazins Fiftyfifty mehr dulden, hat für viel Protest gesorgt. Jetzt ergreift Toten-Hosen-Gitarrist Michael Breitkopf, besser bekannt als Breiti, für die Verkäufer Stellung.


Der Musiker will am Donnerstagvormittag vor der Aldi-Filiale an der Königsallee Fiftyfifty-Ausgaben verkaufen. Hintergrund ist das allgemeine Verbot des Verkaufs der Zeitung vor Filialen von Aldi Süd, das seit 1. Juni gilt.


"Fiftyfifty"-Verkäufer vor Aldi vertrieben: Das sind die Reaktionen
Breiti hat erst kürzlich seine Bekanntheit genutzt, um auf die Belange von Obdachlosen aufmerksam zu machen. So hat sich der 51-Jährige im Februar dieses Jahres von Fiftyfifty-Verkäufern bei einer öffentlichen Führung die Stadt aus ihrem Blickwinkel zeigen lassen. "Die Straßenzeitung ist gut, um Interesse für die Situation der Obdachlosen zu wecken, aber ein persönliches Gespräch schafft noch einmal ein ganz anderes Bewusstsein für die Alltagsprobleme", sagte Breiti damals.
RP, 09.06.2015 – Beitrag herunterladen
 
Protest gegen Aldi: ,,Breiti" gegen Fifty-Fifty-Verbot
Der Hosen-Gitarrist will am Donnerstag aus Solidarität vor Aldi an der Kö Magazine verkaufen.

Düsseldorf. Seit wenigen Tagen greift das Verbot von Aldi Süd: Fifty-Fifty-Verkäufer dürfen seit dem 1. Juni ihre Zeitschriften nicht mehr vor den Filialen anbieten. Wegen der Beschwerden von Kunden, die sich nach Angaben des Discounters zumindest in einigen Fällen durch aggressives Verhalten der Verkäufer belästigt gefühlt haben.

Doch nun bekommt Fifty-Fifty prominente Unterstüäufern und wird deshalb am Donnerstag ab 9 Uhr vor der Aldi-Filiale an der Königsallee 106 selbst einen Stapel des Straßenmagazins unter den Arm nehmen und einzelne Exemplare an Bürger verkaufen.

Breiti, der vollständig Michael Breitkopf heißt, ist für sein soziales Engagement bekannt: Gemeinsam mit der Band engagiert er sich beispielsweise seit über zehn Jahren für die Flüängst bekannten Kontakt zurückzuführen.

Seit etlichen Jahren sei der Hosen-Gitarrist bereits Fürsprecher von Fifty-Fifty. Erst kürzlich war er bei einer Stadtführung von Obdachlosen dabei und bekundete dadurch während des Projektes von Fifty-Fifty und Zakk seine Solidarität mit den Menschen, die auf der Straße leben.

Streetworker Johannes Dörrenbächer hofft angesichts des aktuellen prominenten Engagements und großer Solidarität aus der Öffentlichkeit, dass Aldi die Entscheidung üürgern erhalten, die den Schritt der Verantwortlichen von Aldi sehr bedauern. Die Fifty-Fifty-Verkäufer wüäch mit Aldi

Doch Aldi-Sprecherin Lina Unterbörsch erläührlichem Austausch mit den Vertretern von Fifty-Fifty, um die in der Zusammenarbeit bestehenden Schwierigkeiten zu lösen und eine gemeinsame Grundlage füäößäüber einen langen Zeitraum beobachtet worden. Die Sprecherin räumt dabei auch ein, dass sich Kunden gegenüber Aldi mit den Fifty-Fifty-Verkäufern solidarisiert hätten.

Der Verkauf mit Breiti findet im öffentlichen Raum statt. Die Aktion ist laut Miriam Goerden von Jochens Kleine Plattenfirma (JKP) aufgrund einer Anfrage von Fifty-Fifty gestartet worden. JKP ist das Plattenlabel der Toten Hosen.
Westdeutsche Zeitung, 09.06.2015 – Beitrag herunterladen
 
www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/markt/sendungen/uebersichtmarkt222.html
WDR Nachrichten, 31.05.2015
 
www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duesseldorf/videostreitumfiftyfiftyverkaeufervoraldifilalen100_size-L.html
WDR, 23.05.2015
 
"fiftyfifty" feiert 20-Jähriges
Düöüsseldorfs Straßenmagazin, eines der erfolgreichsten Deutschlands, feiert jetzt runden Geburtstag. Ab heute bieten die rund 400 Verkäufer 40000 Jubiläums-Ausgaben an.
VergrößernJubiläumsheft von fiftyfifty
Erscheint heute: das Jubiläumsheft
Foto: Meike Wirsel
Einer von ihnen: Jöüünder, ist stolz, dass er die Kritiker üü
Bild, 26.03.2015
 
Zehn Millionen Zeitungen in 20 Jahren
Nach zwei Jahrzehnten blicken die Macher von Fifty-Fifty auf eine Erfolgsgeschichte zurück. 400 Verkäufer sind für sie unterwegs.

Martin Paul verkauft seit knapp 20 Jahren Fifty-Fifty. Er hat einen Stammplatz an der Grabenstraße. Archiv
Martin Paul verkauft seit knapp 20 Jahren Fifty-Fifty. Er hat einen Stammplatz an der Grabenstraße. Archiv Lepke/SA, Bild 1 von 2
Martin Paul verkauft seit knapp 20 Jahren Fifty-Fifty. Er hat einen Stammplatz an der Grabenstraße. Archiv
Düsseldorf. Martin Paul hält seine Stammkunden auf dem Laufenden: Wann erscheint der Kalender, wann die Sonderausgabe der Akademie für Mode und Design? Und wann gibt es die neue Fifty-Fifty? Paul weiß die Antworten: Heute gibt es das April-Heft. Ab heute verkauft der 52-Jährige die Jubiläumsausgabe der Straßenzeitung, die vor 20 Jahren zum ersten Mal erschienen ist.

Inzwischen zählt sie zu einer der erfolgreichsten der 22 Straßenzeitungen in Deutschland. Die Bilanz: In zwei Jahrzehnten haben die Straßenverkäufer zehn Millionen Exemplare an den Mann und die Frau gebracht. Aktuell liegt die Auflage bei 40.000 Exemplaren im Monat.

In der aktuellen Ausgabe schreibt Kardinal Rainer Maria Woe*lki

Auch Paul ist schon seit fast 20 Jahre dabei. An seinem Stammplatz an der Grabenstraßälfte meiner Kääufer sind für Fifty-Fifty unterwegs. Manchmal schreiben die Obdachlosen auch selbst. Oft finden sie sich in prominenter Gesellschaft: In der aktuellen Ausgabe hat Kardinal Rainer Maria Woelki exklusiv füüür das Sozialprojekt stammt von Hubert Ostendorf, er hatte vor 20 Jahren in Hamburg auf der Straße eine Hinz & Kunzt gekauft, und an seinem Küchentisch entstand die erste Ausgabe einer Düsseldorfer Obdachlosenzeitung. Zusammen mit Bruder Matthäus vom Orden der Armen Brüder ist Fifty-Fifty über die beiden Jahrzehnte gewachsen. Kunst spielte dabei immer eine große Rolle. Namhafte Künstler wie Jörg Immendorff, Katharina Fritsch, Thomas Struth oder Gerhard Richter haben Werke füüüber die Zeit 20 Millionen Euro Spenden in unsere Projekte investiert und so etwa 5000 Obdachlose von der Straßüßenzeitung von Obdachlosen verkauft.
Inzwischen sei die Krise überstanden und das Vertrauen wieder hergestellt. Geholfen habe dabei auch Gerhard Richter, der ein Gemälde spendete, das Fifty-Fifty 200 000 Euro eingebracht hat. Investiert wurde das Geld in Wohnungen, in denen Flüchtlinge unterkommen. Ein erstes Zuhause, von dem aus sie eine eigene Bleibe suchen können. Immer häufiger seien die Obdachlosen Flüchtlinge, Frauen mit Kindern und Menschen aus anderen Ländern, sagt Ostendorf. Das Ziel aber habe sich bis jetzt nicht geändert: Lobbyarbeit für Menschen am Rande der Gesellschaft, dafür stehe Fifty-Fifty.
Westdeutsche Zeitung, 26.03.2015
 
Fifty-Fifty warnt vor Betrüger
In letzter Zeit bieten vermehrt Verkäufer das Obdachlosenmagazin Fifty-Fifty an, die dazu keine Legitimation haben.Darauf weist Fifty-Fifty-Geschäftsführer Hubert Ostendorf hin. Die Verkäufer ohne Legitimation würden sich zum regulären Preis eine Zeitung kaufen und sich damit vor Supermärkte stellen. ,,Mit dem Hinweis, es sei ihre letzte Zeitung und man würde am nächsten Tag das Exemplar bereithalten, das die Kunden vorab bezahlen sollen, werden wohlmeinende Mitmenschen abkassiert", so Ostendorf. Er rät, immer auf den Ausweis zu achten, den legimitierte Verkäufer offen tragen müssten. Die Ausweise enthalten eine Nummer, die im Falle von Beschwerden mitgeteilt werden sollte. Im Notfall rät er, die Polizei zu alarmieren. Fifty-Fifty-Hotline unter Tel. 921 62 84.
Westdeutsche Zeitung, 11.03.2015
 
Fiftyfifty-Verkäufer zeigen Breiti ihre Stadt
Viele Obdachlose kommen ein paar Mal pro Woche zur Fiftyfifty-Beratungsstelle an der Höhenstraße/Ellerstraße. Nicht nur, um neue Straßenmagazine abzuholen, die sie weiterverkaufen können, sondern auch ihre Post. "Unter 'Dritte Bank im Hofgarten links' können Obdachlose keine Post empfangen.

Für sie ist es aber enorm wichtig, eine Postadresse zu haben, denn sonst können sie zum Beispiel keine Arge beantragen", erklärt Jimmy. Seit seiner Kindheit hat der heute 48-Jährige immer wieder für Jahre auf der Straße gelebt.

Inzwischen hat er einen festen Wohnsitz und erklärt Interessierten als Stadtführer beim Stadtrundgang "Straßenleben" den Alltag von Obdachlosen. Am Wochenende zählte auch Tote-Hosen-Gitarrist Michael Breitkopf, genannt Breiti, zu den Zuhörern. Seit Jahren engagieren er und seine Bandkollegen sich für soziale Initiativen wie Fiftyfitfy. "Die Straßenzeitung ist gut, um Interesse für die Situation der Obdachlosen zu wecken, aber ein persönliches Gespräch schafft noch einmal ein ganz anderes Bewusstsein für die Alltagsprobleme", sagt Breiti.

Im Sommer 2013 startete Fiftyifty gemeinsam mit dem Kulturzentrum Zakk die außergewöhnlichen Stadtführungen. "Etwa 1500 Personen haben bisher an den Führungen teilgenommen. Einheimische, Touristen, Kegelclubs, Schulklassen, Politiker - die unterschiedlichsten Menschen interessieren sich dafür", sagt Sozialarbeiter und Projektkoordinator Johannes Dörrenbächer. Statt zu den üblichen Sehenswürdigkeiten Düsseldorfs geht es zu Notunterkünften, Pfandleihhäusern oder dem Straßenstrich.

"Ich bin beeindruckt, wie viele persönliche Dinge die Straßenleben-Stadtführer preisgeben", sagt Breiti. "Wie schwierig es zum Beispiel für viele ist, nach einer Zeit auf der Straße wieder in einer Wohnung zu leben, sie sauber zu halten. In den Wohnheimen müssen sie das oft erst wieder üben, ehe sie selbstständig wohnen können", so der Gitarrist.
Rheinische Post, 24.02.2015
 
Hosen-Gitarrist auf Obdachlosen-Tour
Düsseldorf - Hier geht Breiti (51) mit ,,fiftyfifty" auf Tour!
Zum 20. Geburtstag des Straßenmagazin ,,fiftyfifty" nahm der Gitarrist der ,,Toten Hosen" am Samstag an einer außergewöhnlichen Aktion teil. Denn das neuste Projekt der Düsseldorfer Hilfsorganisation und des Kulturzentrum ,,zakk" sind Stadtführungen von Obdachlosen unter dem Namen "Straßenleben".
Bei diesem Spaziergang durch die City zeigen ,,fiftyfifty"-Verkäufer die Stadt aus ihrer Perspektive. Sie erklären, wo sie draußen schlafen, wo es Notunterkünfte gibt.
Doch die Obdachlosen wollen auch auf ihre Probleme aufmerksam machen, zeigen den Gästen auch die Gegenden mit hoher Kriminalitäts- und Prostitutionsrate.
Breiti unterstützt ,,fiftyfifty" schon seit über 20 Jahren, sieht die alternative Stadtführung als Solidarität mit Obdachlosen:,,Ich möchte etwas darüber lernen, wie Menschen, die an den Rand gedrängt werden, in unserer Stadt leben und überleben."
Die Führung können unter strassenleben.org gebucht werden, kosten 7 Euro.
Bild, 23.02.2015
 
So habe ich die Stadt noch nie gesehen
Es ist mit Sicherheit die Kälte, die mir Angst machen würde", sagt Michael "Breiti" Breitkopf, Gitarrist der ,,Toten Hosen". Mit den Händen in der Jacke und dicker Fortuna-Mütze läuft er mit dem Rest einer fünfzehnköpfigen Gruppe Jimmy (48) und Markus (42) hinterher. Auf der Eisenstraße hinterm Bahnhof machen sie Halt. Jimmy und Markus kennen die Gegend:,,Hier befindet sich eines der Wohnheime für Obdachlose."
Jimmy und Markus sind Stadtführer. Aber keine für die üblichen Touren über die Kö, durch den Medienhafen. Sie führen den alternativen Rundgang ,,Sraßenleben" des Obdachlosmagazins - ,,fiftyfifty". Weil sie selbst lange zu denjenigen gehörten, für die Düsseldorfs Straßen das Zuhause waren. Die Brücken über die sie gehen, waren ihr Dach,Parkhäuser warme Oasen der kalten Nacht. ,,Wir leben in einer Parallelgesellschaft" sagt Jimmy.
Für "Breiti", den erfolgsgewöhnten Musiker der wichtigsten deutschen Musiker der wichtigsten deutschen Rockband, sind sie Nachbarn" ,,Sie sind unsere Nachbarn, weil sie hier auch leben. Nur hegen wir immer sehr viele Vorurteile gegen sie und die kann man am besten beseitigen, in dem man sich kennenlernen!" Mit seiner Frau Carmen (55) folgte er deshalb Jimmy und Markus. Hört zu, warum manchmal ein Euro für Obdachlose wichtig ist - egal, wofür sie ihn benutzen. Erfährt, warum welcher Ort für Obdachlose wichtig ist.
,,So habe ich die Stadt noch nie gesehen", sagte Breiti, als sich die Gruppe dem Mintropplatz nähert. ,,Hier holen sich die Heroinsüchtigen ihr Methadon ab", weiß Markus.
Er verlor seine Wohnung durch Schulden, lebte viereinhalb Jahre auf der Straße, bis er 2013 mit Jimmy Stadtführer wurde. Jimmy, er lief als kleines Kind von Zuhause weg, hat nach 10 Jahren auf der Straße sogar eine eigene Wohnung. ,,Ich rufe mir hier gerade Dinge in den Kopf, über die ich sonst nie nachdenken würde. Es ist sehr mutig, dass uns die beiden so persönlich in ihr Leben lassen. Das berührt und beschäftigt mich.", sagt Breiti. Genau das erhofft sich Jimmy von den Führungen. ,,Die Leute sollen uns einfach kennenlernen", damit noch mehr Menschen sehen, dass Düsseldorf mehr ist als die Kö-Glitzerwelt.
Mehr Infos und Buchungen: www.strassenleben.org
Express, 23.02.2015
 
Fiftyfifty-Verkäufer zeigen Breiti ihre Stadt
ßüsseldorf kennen. Die speziellen Führungen sind gefragt.

Viele Obdachlose kommen ein paar Mal pro Woche zur Fiftyfifty-Beratungsstelle an der Höhenstraße/Ellerstraße. Nicht nur, um neue Straßenmagazine abzuholen, die sie weiterverkaufen köönnen Obdachlose keine Post empfangen. Für sie ist es aber enorm wichtig, eine Postadresse zu haben, denn sonst köärt Jimmy.
Seit seiner Kindheit hat der heute 48-Jährige immer wieder für Jahre auf der Straße gelebt. Inzwischen hat er einen festen Wohnsitz und erklärt Interessierten als Stadtfüßählte auch Tote-Hosen-Gitarrist Michael Breitkopf, genannt Breiti, zu den Zuhörern.

1500 Besucher bei Führungen von Obdachlosen
Seit Jahren engagieren er und seine Bandkollegen sich füßenzeitung ist gut, um Interesse für die Situation der Obdachlosen zu wecken, aber ein persönliches Gespräch schafft noch einmal ein ganz anderes Bewusstsein füßergewöhnlichen Stadtfüüüörrenbächer. Statt zu den üblichen Sehenswürdigkeiten Düsseldorfs geht es zu Notunterkünften, Pfandleihhäusern oder dem Straßönliche Dinge die Straßenleben-Stadtfüür viele ist, nach einer Zeit auf der Straße wieder in einer Wohnung zu leben, sie sauber zu halten. In den Wohnheimen müssen sie das oft erst wieder üben, ehe sie wieder selbstständig wohnen kö
NRZ, 23.02.2015