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A.R. Penck - Biographie

A.R.Penck Biografie

1939 am 05.Oktober als Ralph Winkler in Dresden geboren

1953- 54 belegt nach Abschluss der Volksschule einen Mal- und Zeichenkurs bei Juergen Boettcher; zu seinen engsten Freunden in Dresden gehoeren Winfried Dierske, Peter Graf, Peter Herrmann und Peter Makolis

1954 neben ersten Holzschnitten entstehen Portraits

1955- 56 nimmt eine Lehre als Zeichner beim VEB DEW AG auf; erste Ablehnung von der Hochschule fuer Bildende Kuenste Dresden; zahlreiche Landschaften, Selbstbildnisse und Portraits in Oel, Bekanntschaft mit Georg Kern (Baselitz)

1956- 57 erste Teilnahme an einem der Abendkurse "Aktzeichnen" an der Hochschule fuer Bildende Kuenste Dresden, die von Bernhard Kretzschmar, Wilhelm Rudolph und Gerhard Kettner geleitet werden

1957- 59 gemeinsames Atelier mit Peter Makolis; in Auseinandersetzung mit dem Werk von Rembrandt und Picasso; Beschaeftigung mit Musik

1961 eigenes Atelier; intensive Beschaeftigung mit Kybernetik und anderen Wissenschaften; Plastiken; Bekanntschaft mit Wolf Biermann

1965 Ausstellung mit Graf, Herrmann und Makolies, "Grosses Weltbild" (heute Museum Ludwig, Koeln); Bekanntschaft mit Michael Werner

1967- 70 Beschaeftigung mit Signalen, Zeichen, Symbolen

1968 Wahl des Pseudonyms A.R.Penck nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck (1858 - 1945); Michael Werner zeigt erste Einzelausstellung im der Galerie Hake, Koeln

1969 Ablehnung einer Mitgliedschaft im VBK der DDR nach dreijaehriger Kandidatenzeit

1970- 71 es entstehen Schriften, Serien, Tuschezeichnungen, Aquarelle; erste Einzelausstellung im Museum (Haus Lange, Krefeld)

1972 Teilnahme an der documenta 5 in Kassel; Ausstellung gemeinsam mit Beuys in der Staatsgalerie fuer moderne Kunst; Dieter Koepplin erwirbt erste Arbeiten fuer das Kunstmuseum Basel

1973 sechs Monate Reservistendienst in der nationalen Volksarmee der DDR; Beginn der "Mike Hammer" Serie

1975 Ausstellung "PENCK MAL TM" in der Kunsthalle Bern; Verleihung des Will-Grohmann-Preises durch die Akademie der Kuenste Berlin-West

1976 erstes oeffentliches Konzert im Jazzclub des Parkhotel Dresden; Ersten Treffen mit Joerg Immendorff in Berlin-Ost; gemeinsame Ausstellung "Penck mal Immendorff - Immendorff mal Penck" in der Galerie Michael Werner

1977 es entstehen Radierungen; erste Holzplastik

1979 Ausstellung "Concept Conceptruimte" im Museum Boymans-van Beuningen, Rotterdam

1980 am 03.August Ausreise in die BRD, Wohnsitz in Loersfeld/Kerpen; erhaelt in Basel den rembrandt-Preis der Goethe Stiftung; Freundschaft mit Markus Luepertz und Per Kirkeby, Besuche bei Beuys; eroeffnet am Kontrabass spielend die Ausstellung "Malermut rundum" von Joerg Immendorff in der Kunsthalle Bern.

1981 Retrospektive von Gemaelden und Zeichnungen in der Kunsthalle Koeln; Ausstellung "Y.(a.r.penck)T" in der Kunsthalle Bern, zur Eroeffnung der Ausstellung Konzert mit dem Kowald Trio I (Peter Kowald, bass; Luigi Trovesi, sax; A.R.Penck, piano)

1982 erste Holzskulpturen werden in Bronze gegossen

1983 laengerer Aufenthalt in Israel; Uebersiedlung nach London/Eastend

1984 malt in der Kunsthalle Duesseldorf "Quo Vadis Germania" fuer die Ausstellung "von hier aus"; mit Lothar Baumgarten im Deutschen Pavillion an der XLI. Biennale di Venenzia vertreten

1985 zahlreiche Kleinplastiken in Bronze; Verleihung des Kunstpreises der Stadt Aachen, dazu erscheint die Publikation "A.R.Penck: Standart - Modelle 1973/74"

1986 in Carrara erste Marmorskulpturen, im Verlag Gachnag & Springer erscheint das Buch "Zeichnungen 1958- 1985 / Frauen - Skulpturen - Abstraktes"

1988 Retrospektive der Gemaelde in der Nationalgalerie Berlin-West, anschliessend auch im Kunsthaus Zuerich; Berufung als Professor an die Kunstakademie Duesseldorf; Retrospektive der Zeichnungen im Gemeentemuseum Den Haag

1989 praesentiert im Rahmen der Ausstellung "Bilderstreit" in den Rheinhallen der Koelner Messe des Bild "The Northern Darkness" (1987);

1990 Praesentation des Bildzyklus "Das Jahr 1989" in der galerie Werner, Koeln; der Roman "ICH, der Tourist, fast 7 Jahre WEST" erscheint im Verlag Gachnang & Springer, Bern

1991 Atelier in Berlin

1992 Aufbau des Modells in Gips fuer die Bronzeskulptur "Delphi heliotroph"

1993 Errichtung der Skulptur "Delphi helitroph" am Sitz der Deutschen Bank in Luxemburg, die am 19.Maerz enthuellt wird

A.R. Penck ist 2017 gestoreben.

a.r.penck lebt und arbeitet in Berlin, Duesseldorf, Dublin und New York