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Ross Feltus - Biographie

Harlan Ross Feltus, geboren im kalifornischen Monrovia, ist ein Multitalent. Der international bekannte Fotograf, Designer und Künstler hat für eine fiftyfifty-Uhr ein Mädchen von der Straße ("Saskia") fotografiert und künstlerisch verfremdet. Die farbliche Aufteilung des Gesichtes in eine dunkle und eine helle Hälfte zeigt die Schizophrenie eines Lebens zwischen Schönheit und Drogensucht. Die Ziffer neun in der Farbe der Sonne ist ein Zeichen der Hoffnung dafür, dass Obdachlosigkeit und Drogensucht überwunden werden können.



Er liebt Kinder - und nur deshalb versteht er es, mit ihnen zu arbeiten. Mit viel Sensibilität setzt er Charme, Witz und Natürlichkeit seiner kleinen Modelle fotografisch in Szene. Ein Talent, das nur wenige beherrschen.



Harlan Ross Feltus besitzt diese Begabung. Der gebürtige Kalifornier ist der zur Zeit wohl populärste Kinderfotograf Deutschlands. Seine Fotos tragen eine unverkennbare Handschrift: Sie erzählen Geschichten und vermitteln dabei dem Betrachter ein Gefühl der Lebensfreude. "Wir Erwachsenen vergessen so oft, dass auch Kinder Menschen sind. Vielleicht die positivsten die es gibt auf unserer Welt. Meine Fotos sollen ganz einfach Liebe darstellen." Dabei versteht er sich nicht als Messias. Feltus will nicht bekehren, sondern ein wenig zum Betrachten verführen. Dass die fotografische Arbeit mit Kindern eine wesentlich kompliziertere als mit professionellen Modellen ist, lässt sich auf den Fotos nicht erkennen. Es gehören schon eine große Portion Geduld und Einfühlungsvermögen dazu, die kleinen Stars ins rechte Licht zu rücken. Das Geheimrezept: Er nimmt seine kleinen Freunde ernst. Wenn sie keine Lust haben, zwingt er sie nicht. Gelingt es ihm, sie zu begeistern, freut er sich um so mehr. "Wenn man mit Kindern arbeitet, muss alles bestens organisiert sein. Geduld kann man ihnen nicht abverlangen." Requisiten, Licht und Location müssen stimmen, bevor die "Models" die Szene betreten.



Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Feltus erzählt den Kindern Geschichten zum Träumen und Spielen. Sie vergessen den Mann hinter der Kamera. Existent ist nur noch ihre Fantasiewelt. Der Fotograf hält nun die Szenen fast unbemerkt fest. So gelingt es ihm stets aufs Neue, die Natürlichkeit und Unbefangenheit der Kinder zu dokumentieren.



Bereits mit sieben Jahren entdeckte Ross Feltus seine Liebe zur Fotografie. Bei sonntäglichen Familienausflügen im sonnigen Kalifornien hatte er stets eine Kamera dabei und fotografierte mit besonderer Vorliebe seinen jüngeren Bruder. Seit einigen Jahren arbeitet Ross Feltus innerhalb von Film- und Videoproduktionen als Regisseur.



Auch hat er viele Workshops geleitet und Vorträge für die Fotoindustrie gehalten. Ross Feltus hat an zahlreichen internationalen Fotoausstellungen teilgenommen, wie z.B. "The Child Culture", Musée d`Art Moderne, Paris, sowie Preise und Auszeichnungen vom Art Directors Club und anderen kreativen und Design-Organisationen verliehen bekommen, wie z.B. Industrie & Forum Design, Deutschland. In Deutschland ist er Mitglied von BFF und BDG.



Ross Feltus Arbeiten wurden u.a. gezeigt in: Stern, Sunday Times Magazine, London, People, International Syndications; er hat Kalender entworfen für UNICEF, Verkerke, Deutsches Auswärtiges Amt, Gustaf Lübbe Verlag, Canon, Eckart Druckmetalle, Agfa, Ravensburger Spielzeuge, Karstadt, C&A, Kaufhof, Hasselblad, Matel Toys, Nestlé, Copyrights International, Leica Camera.



Darüber hinaus entwarf er die folgenden Foto-Imaging-Produkte: Briefpapier, Stoffe, Haushaltswaren, Tafelgeschirr usw. unter den Markennamen "Fritz & Friends (r)", "Free Soda (r)", "Banana Empire (r)" und "Utopia (r)".



Feltus hat für eine Benefiz-Armbanduhr der Obdachlosenhilfe fiftyfifty ein Mädchen von der Straße ("Saskia") fotografiert und künstlerisch verfremdet. Die farbliche Aufteilung des Gesichtes in eine dunkle und eine helle Hälfte zeigt die Schizophrenie eines Lebens zwischen Schönheit und Drogensucht. Die Ziffer neun in der Farbe der Sonne ist ein Zeichen der Hoffnung dafür, dass Obdachlosigkeit und Drogensucht überwunden werden können.