fiftyfifty in Not

Liebe Leserinnen und Leser,

derzeit haben wir viele Probleme – aber auch Ideen, wie wir sie lösen können. Eine davon ist, dass wir auf Ihre Unterstützung bauen.

1. Die Zeitung fiftyfifty läuft nicht mehr gut. Eine der Ursachen nach unserer Meinung: die Digitalisierung. Viele Menschen, insbesondere junge, lesen kaum mehr auf Papier. Erst neulich wurde die Zeitung “neon”, die Jugendausgabe des “Stern” mit einer Auflage von ehemals 300.000 aus diesem Grund eingestellt. Und: Viele unserer VerkäuferInnen nutzen die fiftyfifty als Vehikel zum Betteln. Unsere Ideen: Wir bringen demnächst Ausgaben mit den Toten Hosen, mit Fortuna, verschenken Kunst ... und bleiben in gewohnter journalistischer Top-Qualität. Schon in der Juni-Ausgabe zeigen wir anstelle des Titelbildes die fette Aufschrift: “Ich verkaufe eine Straßenzeitung und bettele nicht”. (Natürlich haben wir nichts gegen das Betteln, es ist ja der Not geschuldet. Aber bitte nicht zusammen mit der Zeitung fiftyfifty.) Was können Sie tun? Bitte, bitte, bitte kaufen Sie immer eine Zeitung und werfen Sie nicht einfach nur einen Euro in den nicht gewünschten Becher. Bitte 1 x/Monat ein Heft kaufen oder 2 x – dann 1 x zum Verschenken.

2. Im letzten Jahr haben wir ein Haus in Düsseldorf-Holthausen für Wohnungslose gekauft. 4 Appartements, eine große Wohnung. Das Haus ist dank der Unterstützung unserer SpenderInnen bezahlt. Für die Renovierung haben wir KEIN Geld. Wir brauchen 100.000 Euro. Unsere Idee: Wir verhandeln mit einer Stiftung. 50.000 wollen Sie geben. 50.000 brauchen wir noch. Bitte, bitte spenden Sie, wenn es möglich ist.

3. Für einen Wohnungslosen, der seit Jahrzehnten auf der Straße lebt und vom GuteNachtBus betreut wird, können wir ein Appartement kaufen – für 79.000 Euro. Das Appartement muss nicht renoviert werden und steht leer – in Düsseldorf eine Besonderheit. Wir haben durch den Verkauf von Kunst bereits etwa 30.000 Euro. Bitte helfen Sie uns, dass wir auch die restliche Summe aufbringen können.

4. die von fiftyfifty mitgegründete Flüchtlingshilfe STAY hat gar kein Geld mehr. Wir werden sogar für unser Engagement öffentlich angegriffen. Am 8.6. (19 Uhr) veranstalten wir deshalb in unserer Galerie eine Benefiz-Aussstellung mit Werken (u.a.) von Andreas Gursky, Candida Höfer, Klaus Klinger, Thomas Ruff, Katharina Sieverding ... Die Werke sind noch in der Einrahmung und Abbildungen können erst demnächst rumgemailt werden. Bitte kommen Sie und kaufen Sie Benefiz-Kunst zu Gunsten von STAY. (In den Juni-Ausgabe gibt es einen Bericht über das zehnjährige Jubiläum.)

Bitte spenden Sie auf folgende Bankverbindung: asphalt e.V./fiftyfifty, Postbank Essen, DE35 3601 0043 0539 6614 31. Jeder Euro nutzt. Viele kleine Beiträge ergeben eine große Hilfe.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre bisherige Unterstützung,

Ihr fiftyfifty-Team

http://www.fiftyfifty-galerie.de/magazin/aktuell

http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/fiftyfifty-in-not-jetzt-sollen-fortuna-und-die-toten-hosen-das-magazin-retten-1.2687002

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/hubert-ostendorf_aid-22780557