Alles Gute für 2018. Bitte kaufen Sie die fiftyfifty und spenden Sie für Housing First

Bitte helfen Sie mit Ihrem Kauf der fiftyfifty auch, die mittlerweile ausufernde Almosenpraxis einzudämmen. Unsere Leute bieten in erster Linie eine Ware gegen Geld. Der Kauf der Zeitung ist zudem für das gesamte fiftyfifty-Hilfswerk wichtig. Denn die Zeitung deckt ALLE Kosten, sodass ALLE Spenden in unsere Hilfsprojekte fließen – ohne Abzug. (Wenn die Auflage sinkt, ist das Prinzip der Kostendeckung gefährdet.)

Apropos Hilfsprojekte. Wie in meiner Weihnachtsmail schon mitgeteilt, haben wir durch Housing First in nur zwei Jahren für 48 Menschen Wohnraum für immer geschaffen. Das Projekt ist in dieser Form derart einzigartig, dass sogar andere Träger, die Politik und die Medien sich dafür interessieren und uns in höchsten Tönen loben. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung etwa schreibt:

“Am besten funktioniert es, wenn die Wohnungen dezentral verteilt sind oder kleinere Häuser mit einem knappen Dutzend Wohnungen gekauft werden, wie es FiftyFifty macht, da wissen die Nachbarn oft gar nicht, dass sie neben ehemals Wohnungslosen wohnen. Gigantische Obdachlosensiedlungen mit 100 oder mehr ehemals Wohnungslosen stigmatisieren und verwandeln sich schnell in Chaos.” Und : “Ihre Drogensucht brachte die 44jährige FiftyFifty-Verkäuferin Veronika regelmäßig ins Gefängnis. Dort begann sie mit Lauftraining, drei Monate nach ihrer Entlassung lief sie ihren ersten Marathon. Aber zwischendurch: immer wieder Rückfälle. Seit eineinhalb Jahren lebt sie nun in einer FiftyFifty-Wohnung, da hängen inzwischen zehn Marathon-Medaillen. Bestzeit: vier Stunden und sechs Minuten. »Es lohnt sich, immer wieder aufzustehen«, sagt Veronika, »und das nicht nur zum Laufen, sondern in allen anderen Bereichen des Lebens.«”

Wir möchten unser Housing-First-Konzept im gerade begonnenen Jahr fortsetzen und noch weitere Wohnungen für unsere Schützlinge kaufen. Damit sie nie wieder wohnungslos werden. Denn wir haben den Beweis angetreten, dass Housing First Wohnungslose DAUERHAFT von der Straße holt. Im üblichen Stufen-System kommen Menschen wie etwa Veronica immer wieder von der Straße in Notunterkünfte und von dort ins stationär betreute Wohnen, um anschließend, weil es keine Miet-Wohnungen auf dem Markt gibt, wieder auf der Straße zu landen. In 20 Jahren fallen in diesem System gut und gerne an die 300.000 Euro Kosten pro Einzelfall an, mit dem Ergebnis, dass die Menschen am Ende wieder obdachlos sind. Bei Housing First investieren wir einmalig ca. 80.000 Euro in den Kauf eines Appartements – und die Wohnungslosigkeit für einen Menschen ist dauerhaft beendet. Wobei fiftyfifty zusätzlich wohnbegleitende Hilfen anbietet.

Bitte spenden Sie für Housing First auf unser Konto:

asphalt e.V./fiftyfifty
Postbank Essen
DE35 3601 0043 0539 6614 31

Stichwort: Housing First

Denn jeder Mensch braucht ein Zuhause. Wir von fiftyfifty wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die Sie zum Glück ein Zuhause haben, für 2018 und darüber hinaus alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Engagement für Ihre Mitmenschen.