Exklusive Tote-Hosen-Tickets "Meet & Greet" zu versteigern

Campino, Frontmann der Toten Hosen, ist gemeinsam mit Dominikanerpater Wolfgang von der Altstadt Armenküche Düsseldorf und Wagenbauer Jacques Tilly (u.a.) in diesem Jahr Botschafter der Aktion „Düsseldorf setzt ein Zeichen“. Zum dritten Mal organisiert die Bürgerstiftung Düsseldorf diese Aktion, um Bedürftigen in Düsseldorf sehr konkret zu helfen. In den vergangenen beiden Jahren kamen mehr als 270.000 Euro zusammen. Um „Düsseldorf setzt ein Zeichen“ zu unterstützen, stellt Campino der Bürgerstiftung für die beiden ausverkauften Konzerte der Toten Hosen am 29. und 30.12. im ISS-Dome je drei mal zwei Karten zur Verfügung - also insgesamt 6 x 2 Karten. Zu den Karten gehört ein persönliches "Meet and Greet“ mit der Band vor dem Konzert.

Breiti und fiftyfifty-Verkäufer/in bei einer alternativen Stadtführung von Obdachlosen (http://www.strassenleben.org)

Wer Interesse hat und mitbieten will, sende sein Gebot per E-Mail an info [​at​] fiftyfifty-galerie.de. Bitte angeben, für welches Datum (29. oder 30.12.) die Karten gewünscht werden. Das Mindestgebot betrug am Anfang 300 Euro für zwei Karten, liegt aber mittlerweile schon bei 1.500 Euro. Geboten werden kann für jeweils zwei Karten, die 6 Meistbietenden bekommen den Zuschlag, je 3 Bieter pro Termin. Der letzte Tag für die Abgabe eines Angebots ist Sonntag, 17.12.2017.

Auch Jacques Tilly, Entwickler und Konstrukteur der Wagen des Rosenmontagszugs, hat sich als Botschafter zur Verfügung gestellt. Sein Geschenk: Das Modell zweier seiner bekanntesten Figuren. Auch diese Figuren wird die Bürgerstiftung versteigern, allerdings erst im Januar zum Beginn der Karnevals-Hochsaison.

Jeden Tag bis Heilgabend grüßt ein fiftyfifty-Verkäufer auf facebook. Angucken, liken, teilen.

Übrigens: Unser lebender Adventskalender ist auch ein großer Erfolg: fiftyfifty-VerkäuferInnen grüßen von der Straße. Gänsehaut pur. Angucken und bitte, bitte teilen: fiftyfifty-Adventskalender: Täglich bis Weihnachten. 24 x. Angucken und bitte teilen: https://www.facebook.com/fiftyfifty-168098416607440/=

Die Toten Hosen haben uns ihren Song "Steh' auf, wenn du am Boden bist" für unser Kabarett-Höruch "Was tun?" zur Verfügung gestellt. 12 x Spitzen-Kabarett und der DTH-Bonus-Track. Nur 5 Euro. Ein Muss für alle Hosen-Fans. http://www.fiftyfifty-galerie.de/shop

 

fiftyfifty und die Toten Hosen

„Ich beschäftige mich zwangsläufig mit Obdachlosigkeit, schon allein, weil man immer mehr Obdachlose auf der Straße sieht.“ Dies hat Michael Breitkopf bereits im Juni 1996 gesagt. Michael Breitkopf – wer das ist? Die meisten kennen ihn unter dem Namen „Breiti“ und Breiti ist kein Geringerer als der Gitarrist der Toten Hosen. 1996 gab er sein erstes Interview in der zu dieser Zeit gerade mal seit einem Jahr existenten fiftyfifty. Das Foto mit unserer Zeitung in der Hand zeigt ihn in jugendlichem Charme. Das erste Interview war zugleich der Auftakt einer treuen Begleitung „in all den Jahren“, um es im Vokabular der Punker auszudrücken. Jahre später sprach Breiti für ein fiftyfifty-Hörbuch den Text eines Obdachlosen ein. Sein Kollege Campino gab den Sprecher für einen fiftyfifty-Kinospot und engagierte sich gegen die Abschiebung einer jungen Romni, die wir betreuten. Auch Bassist Andi Meurer besuchte die Redaktion und stand für ein Interview zur Verfügung. Er schenkte uns einen signierten Bass zur Verlosung und, zusammen mit seiner Frau Carla, die unzählige Tourneefotos geschossen hat, eine von allen Bandmitgliedern unterschriebene Großaufnahme zum Verkauf in unserer Galerie. Des Weiteren gab es begehrte Promo-CDs, die eigentlich nur für den Rundfunk angefertigt werden, T-Shirts und Einladungen zu Konzerten als Verlosungstickets für unsere Leser. Sogar den Hosen-Song „Steh‘ auf, wenn du am Boden liegst“ durften wir für einen Kinospot zugunsten unseres russischen Straßenkinderzirkusses „Upsala“ verwenden. Und im letzten Jahr unterstützten die Hosen ein Voting zum besten Plakat des Jahres, indem sie auf ihrer Facebook-Seite dazu aufforderten, für unseren Entwurf abzustimmen. Natürlich haben wir dadurch den Wettbewerb und das Preisgeld – 50.000 Euro für die Obdachlosenhilfe – gewonnen. Doch die Hosen wären nicht die Hosen, wenn sie nicht auch in schwierigen Zeiten Flagge zeigen würden. Breiti, unser treuer Breiti, ist wieder einmal in die Bresche gesprungen. Als Aldi allen fiftyfifty-Verkäufern den Zutritt zu sämtlichen Marktgeländen verwehrte, sagte er vor laufenden Kameras und Mikrofonen mutig, dass dies nicht fair sei. Dabei war es noch gar nicht lange her, dass sich der berühmte Musiker öffentlichkeitswirksam an dem Stadtrundgang von Obdachlosen (strassenleben.org) beteiligt hat. „Ich habe viel über Obdachlosigkeit gelernt“, hat er dabei gesagt. Denn was vor fast 20 Jahren begann, hat für Breiti wohl noch immer Gültigkeit: „Ich beschäftige mich zwangsläufig mit Obdachlosigkeit, schon allein, weil man immer mehr Obdachlose auf der Straße sieht.“