Veranstaltungsreihe zu "Housing First"

Außerdem will sie zum Gespräch anregen und auch den fachlichen Diskurs zu bezahlbarem Wohnraum anstoßen. Der Auftakt wird am 09. November in der fiftyfifty-Galerie stattfinden. Fotokünstlerin Katharina Mayer, Denise Tombers und Videokünstlerin Gudrun Teich haben sich künstlerisch mit dem Thema auseinandergesetzt. An diesem Abend präsentieren sie ihre Fotografien und Installationen und die unter ihrer Leitung entstandenen Projekte: Wohnungslose erzählen in Filmen von ihren Erfahrungen in städtischen Obdachlosenunterkünften und was für sie Zuhause bedeutet. Die Ausstellung wird von Kai Hauprich von der Hochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Christine Brinkmann, zakk,Holger Kirchhöfer, Altstadt Armenküche sowie Julia von Lindern und Hubert Ostendorf von fiftyfifty eröffnet.

9.11.2017, 19.00 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Katharina Mayer, DEnise Tombers und Gudrun Teich. fiftyfifty Galerie, Jägerstr. 15

Wie sieht ein städtisches Obdach von innen aus? Wie unterscheiden sie sich von Housing-First-Wohnungen von fiftyfifty? Die Ausstellung zeigt sowohl Fotos vom Leben Wohnungsloser in städtischen Obdächern als auch in den eigenen vier Wänden, und erzählt in einem Film, was für die Menschen Zuhause bedeutet.

20.11.2017, 19.00 Uhr: Das Problem ist geregelt, zakk, Fichtenstr. 40

Welche Hilfen  können Wohnungslose in Anspruch nehmen? Was unterscheidet eine Notschlafstelle von einer Notunterkunft? Wie gelingt der Wiedereinzug in eine eigene Wohnung? Und wer muss trotzdem auf der Parkbank bleiben? Kai Hauprich, Hochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaft bietet einen Überblick über bestehende Angebote und ihre Zugangsvoraussetzungen. Die Ausstellung von Katharina Mayer und Gudrun Teich wird parallel gezeigt.

05.12.2017, 16.30 Uhr: Neue Anforderungen an die Wohnungslosenhilfe, Hochschule Düsseldorf, Münsterstr. 156

Was verbirgt sich hinter „Housing First“? Welche Vorteile bietet das neue Konzept gegenüber dem Stufensystem der Wohnungslosenhilfe? Es referiert Prof. Dr. Volker Busch-Geertsema von der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V.. Er beschäftigt sich als Sozialwissenschaftler seit 25 Jahren mit Fragen sozialer Integration und insbesondere der Wohnungsnotfallhilfe in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Seit 1995 ist er nationaler Korrespondent, seit 2009 Koordinator des European Observatory on Homelessness.

25.1.18, 19.00 Uhr: Obdachlosigkeit in der reichen Stadt, Maxhaus Düsseldorf, Schulstr. 11

Düsseldorf gilt als reiche Stadt. Dennoch ist bezahlbarer Wohnraum knapp und viele Menschen leben auf der Straße. Wie gehen wir in Düsseldorf mit steigender Wohnungslosigkeit um? Welchen Bedarf und welche Hilfsmöglichkeiten gibt es? Und wo gibt es Lösungsansätze? Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit PraktikerInnen, WissenschaftlerInnen und StadtvertreterInnen.

Für alle Veranstaltungen ist der Eintritt frei

(Ein Artikel dazu auf report d hier: https://www.report-d.de/Duesseldorf/Aktuelles/Duesseldorf-Housing-First-zuerst-ein-Zuhause-87612)